Warum jeder Blogger wenigstens 1 mal zu einem TweetUp gegangen sein muss!

Wie viele von Euch, liebe Blogger unter meinen Lesern, kennen einen TweetUp? Wie viele von Euch haben an einem solchen TweetUp schon einmal teilgenommen? Und wie viele von Euch haben einen TweetUp schon einmal ausgerichtet?

Wisst Ihr überhaupt was ein TweetUp ist? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht und dabei kannte ich den Namen schon. Ich habe nur nie darüber nachgedacht, was wohl ein TweetUp, also eine Veranstaltung für Twitterer, ist.

Jetzt durfte ich an einem Teilnehmen und da man sich dafür Bewerben musste, bin ich ja doppelt Glücklich, dass ich genommen wurde.

Warum sollte aber nun jeder Blogger wenigstens einmal an einem TweetUp teilnehmen? Das verrate ich Dir gern in diesem Artikel. Und glaube es mir, es lohnt sich.

Ich kann gar nicht genau sagen, seit wann es TweetUps gibt. Es wird aber sicherlich die ersten gegeben haben, kurze Zeit nachdem Twitter etwas erfolgreicher geworden ist.

Aus der Science-Szene (also aus den Wissenschaften) kenne ich TweetUps schon. Zumindest habe ich immer mal wieder davon gehört, aber ich habe nie hinterfragt.

Was ist ein TweetUp?

Tja, bei Wikipedia habe ich keine Definition eines Tweetup’s gefunden. Sucht man bei Google nach: “Was ist ein Tweetup?”, dann kommt man auf viele Seiten. Ich habe das mal getan und verwende natürlich meinen erst kürzlich gefundenen Dienst: lmgtfy (FRÜHER: RTFM – HEUTE: LMGTFY): “Was ist ein Tweetup?

Das Ergebnis ist ein wenig ernüchtern. Schließlich dachte ich das ein TweetUp schon ewig existiert. Aber anscheinend wird hier nicht so oft berichtet.

Die beste Erklärung findet sich bei Annette Schwindt im Blog:

Was ist ein Tweetup?

Tweetup ist eine Wortschöpfung aus Twitter und meet up = sich treffen. Allgemein definiert ist also ein Tweetup ein persönliches Treffen von twitternden Menschen anlässlich einer bestimmten Veranstaltung. Meistens kennen sie sich schon über Twitter und tauschen sich dort über bestimmte Themen aus. In direkten Gesprächen können sie im Rahmen eines Tweetups vertiefen, was sie auf Twitter begonnen haben.

Diese Erklärung gefällt mir sehr und sagt eigentlich alles aus. Ein wenig einschränken würde ich die Aussage, dass die twitternden Menschen sich schon kennen. Es stimmt aber, dass diese Menschen meist Gemeinsamkeiten haben und daher die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass man schon verbunden ist.

Ziel eines TweetUps

Die Ziele eines TweetUps sind klar oder? Der Veranstalter erhofft sich genau die richtigen Personen auf den TweetUp zu bekommen, so das ein Buzz entsteht und die Veranstaltung ein riesiger Erfolg wird.

Man möchte Aufmerksamkeit und wie in der Definition schon angesprochen, bekommt man oft ein viel eingegrenztere Zielgruppe, als bei einer Pressekonferenz.

Der TweetUp ersetzt keine PK, aber er kann dazu dienen eine PK viel besser zu gestalten und die ganze Veranstaltung in ein anderen Aufmerksamkeitslevel zu heben.

Wie läuft so ein TweetUp ab?

Ich war nun letztens erst bei meinem TweetUp (auf meinem Astroblog kann man das Erlebnis nachlesen: Bin begeistert von meinem ersten TweetUp auf der MS Wissenschaft)und ich muss sagen ich bin begeistert. Mein TweetUp kam aus der ScienceSzene und ich durfte hier auf ein Wissenschaftsschiff. Aber erst einmal einen Schritt zurück.

Mein TweetUp und das gilt wohl für die meisten TweetUps ist ein exklusives Event, welches nach Möglichkeit auch noch ein einmaliges Erlebnis bietet. Ich glaube je einmaliger das Erlebnis, desto schneller werden die Ziele des TweetUps erreicht.

Bei uns war der TweetUp begrenzt auf eine bestimmte Besucherzahl. So musste man sich bewerben für den TweetUp. Dabei gibt man auch die Profile wie Twitter, Facebook, Google+ an und auch ob man Blogger ist oder nicht. Ich glaube das hier ein wenig die Breite und die Öffentlichkeit der Profile eine Rolle spielt. Aber ich würde angenommen und bekam meine Bestätigung dann einige Tage vor dem Event.

Natürlich bloggte ich sofort über das Event und die Veranstalter teilten meinen Vorabbeitrag. Auch wurde schon getwittert darüber und ehrlich? Ich war echt aufgeregt.

An dem TweetUp-Tag ging es dann aufs Schiff und wir hörten uns ca. 2 Stunden Vorträge an und all das Zeug was die Forscher dort tun. Natürlich war man angehalten alles zu twittern und auch einen speziellen Hashtag zu verwenden. Damit fand man sich dann wieder und es funktionierte wirklich sehr gut.

Nach den offiziellen Vorträgen gab es dann noch eine Überfahrt über Berlins Spree und entlang dem Regierungsviertel. Das war schon toll und bot viel Zeit zum quatschen.

Oben habt Ihr den Link und könnt damit das Event selbst noch einmal nachlesen.

Mehrwert auch für Firmen

Was ich halt recht komisch finde, ist das ich zwar von sehr wenigen Events bei den Bloggern gehört habe, die von Firmen ausgerichtet werden, aber das doch noch recht selten passiert. Hier scheint die Wissenschaft der Wirtschaft einen Schritt voraus zu sein.

Auch die Firmen könnten von solchen Events profitieren. Was wäre wenn man sich als SEO-SoftwareAgentur mit Sitz in Berlin einfach mal ein paar Twitterer auf den Abend einlädt und denen Live am Beispiel zeigt wie SEO-Analyse mit den “neuen” Funktionen geht.

Aber auch Hersteller oder Vertriebsfirmen mit bestimmten Produkten könnten von sowas profitieren. So könnte eine Buchhandlung eine Exklusivlesung für Twitterer machen und den Autor stellen.

Ein TweetUp ist halt eine Eingrenzung einer Zielgruppe in einer Zielgruppe. Ich möchte nicht nur die Buchleser haben, sondern ich möchte die Buchleser haben die gern Twittern. Das ist ein Ziel-Gruppe-in-Zielgruppendefinition. Und ein TweetUp kann dafür sorgen, solche Zielgruppen zu bekommen.

Jeder Blogger oder Twitterer sollte mal zu einem TweetUp

Nun habe ich soviel darüber geschrieben, was ein TweetUp ist, wie er abläuft und warum er sich für Firmen lohnt. Nun kommen wir zu dem Punkt warum ein TweetUp sich auch für Blogger und Twitterer lohnt.

Ich finde viele neue Kontakte bei meinen Followern. Twitterer sind ja grundsätzlich neugierige Menschen. Bei mir ist das so. Ich wollte wissen wer das mit mir auf das Schiff geht und folgte damit erst einmal dem Veranstalter. Das war aber eh klar.

Dieser Veranstalter twitterte aber kleine Vorstellungen von und über die Teilnehmer. Diese mussten wir vorher dahin schicken. Nun fand man also sehr schnell heraus, wer dahin kommt und prompt twitterte ich mit zwei Leuten als ich auf dem Weg zum TweetUp war.

Danach war das Kennenlernen echt einfach, da man ja schon einige Tweets ausgetauscht hatte.

So etwas wie “Na, doch gut hergefunden” kommt dann viel leichter von den Lippen. Und es lohnt sich auch noch weitergehend. Ist man selbst ein wenig Redegewand und traut es sich, dann kann wirklich viele Menschen auf einen Schlag kennen lernen. Mit einigen sind wir auseinander gegangen und haben schon diskutiert ob man nicht einiges zusammen machen kann.

Ihr seht also es lohnt sich schon auf ein solches Event zu gehen und das auch mal allein. Ich habe viel gelernt dadurch und ich werde selbst das eine oder andere TweetUp ausrichten. Hier bin ich schon in Gesprächen mit einigen Leuten und freue mich darauf.


Ähnliche Beiträge:

GD Star Rating
loading...
Warum jeder Blogger wenigstens 1 mal zu einem TweetUp gegangen sein muss!, 3.3 out of 5 based on 3 ratings

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

CommentLuv badge