Google-Dienste nutzen um auch im mobilen Internet bestehen zu können

Mobiles Internet © fotostar - Fotolia.comIn der heutigen Zeit surfen ein Großteil der Seitenbesucher mit dem Handy oder dem Tablet auf den Seiten herum. Auch auf Nischenblogs ist das so und daher muss sich der Webmaster und Blogger ebenfalls Gedanken um diese Zielgruppe machen.

Meistens wollen die Besucher nicht immer unbedingt das gleiche, was Sie wollen wenn Sie über den Desktop auf den Blog zugreifen. Aber immer spielt es eine Rolle wie die Daten präsentiert werden.

Schließlich sollen die Besucher so lange wie möglich bleiben und auch mit der Auflösung oder der Ladegeschwindigkeit muss man sich beschäftigen. Nur tun dies die wenigsten Blogger heute und meiner Meinung nach verschenke Sie viel potential. Daher möchte ich heute einige Google-Dienste mal aus der Sicht des mobilen Netzes betrachten.

Laut einer Studien wächst die Zahl der Internetnutzer nicht mehr so rasant wie die letzten Jahre. Aber die Zahl der Internetnutzer die über Ihr Handy, das Tablet oder den Laptop ins Netz gehen wächst massiv . Hierbei nehmen diese Nutzer schon einen Anteil von 40% ein.

Das liegt sicherlich daran, dass die Leute immer schneller an die Informationen kommen wollen und in Echtzeit surfen möchten. Aber auch die Händler und Betreiber der mobilen Netzwerke haben auf diese Nachfrage reagiert und bieten immer günstiger das Surfen über das Handy, über eine UMTS Karte oder mittels Surfstick an.

Da diese Zahlen aber nun immer mehr steigen sollten auch Webseitenbetreiber und Blogger darauf reagieren.

Folgende Fragen sollte man sich dabei einmal stellen:

  • Wie sieht mein Blog auf mobilen Geräten aus?
  • Wie schnell lädt dieser dort?
  • Habe ich Elemente im Bog die auf mobilen Geräten gar nicht angezeigt werden können?
  • Kann der Besucher auch auf einem Handy noch navigieren und den Blog lesen?

All das sind Fragen die man als Blogger oder Webseitenbetreiber beantworten können sollte. Über Responsive Design, also das Design welches über mehrere Plattformen den Blog lädt, haben wir hier im Blog schon gesprochen.

Google selbst bietet aber den Webmastern nun einige Dienste an. Diese kenn man schon, aber nutzt Ihr diese auch? Hier möchte ich Euch also den Teil der Dienste vorstellen, den man braucht um seinen Blog auch für das mobile Netz fit zu machen.

Google Analytics

Als erstes sollte man Wissen wie die Verteilung der mobilen Nutzern zu den normalen Nutzern ist. Was interessiert einen mobilen Nutzer? Wie viele gibt es von denen und wie viele kommen auf meinen Blog?

Ich nehme mir meinen Blog hier vor und schaue mir Google Analytics für die letzten vier Monate an. Dort haben 4.790 Sitzungen stattgefunden.

Nun kann man sich aber nicht nur die globalen Zahlen anschauen, sondern man findet auch die mobile Nutzung unter dem Punkt:  Zielgruppe –> Mobile

Dort sehe ich, dass in den 4 Monaten 10% der Besucher über mobile Geräte auf meinen Blog hier zugegriffen haben. Das klingt noch nicht wirklich viel. Bedenkt man aber das die Nutzung über Facebook, Twitter und Co. immer stärker wird, kann man sich vorstellen, dass auch die Besucher über die mobilen Geräte immer mehr zunimmt.

Vergleiche ich die Zugriffen über mobile Zahlen nun noch mit dem Vorjahr, dann stieg zwar die Benutzung über Tablets nur um 1,57%. Aber die Benutzung über Handys stieg um 374 %.

Google Pagespeed

imageUm seinen Blog nun noch fit für die mobile Nutzung zu machen, sollte sich Google Pagespeed anschauen.

Dort kann man seine Seiten analysieren lassen und es gibt viele Ausgaben über Fehler und Verbesserungen. Hier gibt es auch einen Tab für die Benutzung des Blogs im mobilen Netz.

Analysiere ich hier meinen Blog, dann bekomme ich gerade einen nicht so guten Wert für die mobile Benutzung. Hier muss ich noch ran. Schön ist aber die Darstellung im Handy auf der rechten Seite und welche Fehler dazu führen, dass ich eine relativ schlechte Bewertung bekomme.

Hier kann man also gleich Anfangen zu analysieren.

Google Webmaster Tools

imageDie Webmaster Tools sind sicherlich jedem Webmaster bekannt. Man sieht hier das man sich die URL-Fehler explizit auch für das Smartphone ausgeben lassen kann. DAs heißt das auch Google die Wichtigkeit des mobilen Netzes verstanden hat und intern die Dienste darauf umstellt.

Dies sollten also auch Webmaster machen und Ihre Webseiten oder Blogs für die Benutzung durch das Netz anpassen.

Es gibt neben Google noch eine ganze Reihe anderer Dienste die Helfen können die Webseiten neu zu strukturieren.

Davon werde ich aber einige in einem gesonderten Artikel aufführen. Nutzt die Dienste die Ihr kennt und schaut doch dort einmal nach, wie so Euer Blog aussieht. Selbst wenn man nur 2 oder 3 Kleinigkeiten ändert, kann man für die mobilen Surfer und Internetnutzer schon sehr viel tun.

(Quelle der Studie: Initiative D21)

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