Google Analytics: In-Page-Analyse

imageWer Google Analytics als Tracking-Tool für seine Webseite nutzt, verwendet häufig alle Möglichen Berichte um mal zu schauen welche Besucher auf den Blog kommen oder wie lange diese sich auf bestimmten Seiten aufhalten. Doch Google Analytics kann viel mehr. Eines der Feature von Google Analytics ist die In-Page-Analyse.

Damit lässt sich Analysieren was der Besucher eigentlich auf dem Blog tut und wo dieser hinklickt. Wie Ihr die In-Page-Analyse nutzen könnt und was diese Euch bringt, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Jeder Blogger kommt irgendwann an den Punkt das er darüber nachdenkt, was die Besucher eigentlich auf dem Blog so tun. Hierbei gibt es diverse Möglichkeiten das Besucherverhalten zu analysieren und seinen Blog einfach besser zu gestalten.

Neben den dynamischen Artikeln und anderen Listen gibt es aber im Blog auch viele statische Bereiche. Diese gilt es genauso zu analysieren und zu betrachten.

Google Analytics bietet für die Optimierung eine ganze Reihe an Tools. Leider verwenden viele Webmaster und Blogger die Auswertung nur für das schnelle Nachschauen nach den Besucherzahlen. Das sich die erweiterten Analysen aber lohnen können, möchte ich hier erklären.

In-Page-Analyse – Was ist das?

Die Google Analytics In-Page-Analyse ist einer der Berichte die direkt zur Blog-Optimierung herangezogen werden kann.

Dabei werden in erster Linie die statischen Bereiche eines Blogs oder einzelne Artikelseiten betrachtet und optimiert. Natürlich benötigt man für diese Art der Analyse einige Besucher auf dem Blog. Es müssen aber nicht zwingend 1000 Besucher am Tag sein.

Die In-Page-Analyse analysiert die Seiten des Blog und zeigt an, wie das Besucherverhalten bezüglich der Links auf diesen Seiten ist.

Ich werde anhand meines Astronomie-Blogs aufzeigen, wie die In-Page-Analyse funktioniert, was diese zeigt und was man dann mit den Ergebnissen tun kann.

imageWie nutze ich die In-Page-Analyse?

Die In-Page-Analyse findet man in seinem Google Analytics Account. Dort geht man auf das Verhalten –> In-Page-Analyse. Natürlich sollte man einen bestimmten Zeitbereich auswählen, so das auch einige Besucher auf der Seite waren.

Als nächstes lädt Analytics die Daten und zeigt als Overlay (Überlagerung) das Besucherverhalten direkt auf der Webseite an. Hierbei kann man sich nun auch noch entscheiden ob man diese Ansicht weiterhin in Google Analytics (relativ klein) nutzen will oder ob man es als direktes Overlaying nutzen möchte. Ich lade es mir oft als erweiterten Tab im direkten Overlaying, da ich dort mehr sehe.

In meinem Fall sieht das so aus:

image

Man sieht nun schon, dass die prozentualen Werte über den entsprechenden Links angezeigt werden. Genau das sind die Werte die man benötigt für die Optimierung.

Ihr könnt nun also für verschiedene Zeitbereiche herausfinden, welche Links von den Besuchern bevorzugt waren und welche nicht.

Analyse und Optimierung

Nun ist es ja schön, wenn man sich die Daten anschaut und feststellt, welche Links genutzt werden und welche nicht. Man sollte aber nun auch darauf reagieren.

Nehmen wir uns doch einfach mal den Bereich der Navigation heraus. Hier kann man sich nun anschauen, welche Links häufig angeklickt werden und welche nicht.

Da ich die obere Navigationsleiste erst vor kurzem in den Blog eingebaut habe, kann ich nicht all zu weit zurück gehen, da sonst die Prozentwerte verfälscht werden.

Ich schaue mir also hier einmal die Daten vom 1.2.2014 bis zum 12.4.2014 an und analysiere die Aufrufe.

In der untere Navigation sehe ich dabei das die Themen wie folgt aufgerufen wurden:

Fotowettbewerb 7,7%
Artikelserien 1,4%
Linktipps 1,7%
Software 2,1%
Kinderfragen 1,9%
Kontakt/Werbung 0,4%

Man sieht hier recht deutlich das der Softwarebereich wohl doch stärker von Interesse ist als die Linktipps. Aber auch die Artikelserien scheinen hier nicht wirklich vorn zu liegen. Das erste was ich also tun kann ist die Reihenfolge dieser Bereiche so zu drehen, dass die zu interessierenden Bereich weiter vorn liegen und die Bereiche von weniger Interesse weiter hinten liegen.

imageJetzt kann man natürlich Argumentieren, dass man doch das umdreht, damit das Interesse an den anderen Bereich steigt. Hier muss ich aber dagegenhalten. Der Besucher steht hier im Mittelpunkt und daher wird Ihm das präsentiert, was Ihn interessiert.

Bereiche die auf 0 gehen würde ich z.B. sogar ganz entfernen.

Interessant ist zum Beispiel auch die Untersuchung einer Tagwolke. Bei genügend Besuchern auf den Blog kann man feststellen auf welche Begriffe die Besucher wirklich abzielten.

Schaut man sich nun aber einzelne Seiten an, dann kann man hier Anhand der Werte auch Listen und andere Links gut untersuchen.

Hier habe ich mal einen Screenshot für die Untersuchung einer Link-Liste zu verschiedenen Artikeln einer Serie erstellt.

Dabei sieht man sehr gut zwei Effekt.

image1. Artikel in einer Liste sind eher interessant, wenn diese oben stehen. Die Besucher scheinen also automatisch eine Bewertung meiner Liste nach Reihenfolge zu sehen.

2. Man kann die Titel Analysieren und sieht sehr deutlich welche Titel einer Linkliste sind wirklich spannend und welche nicht.

Hier kann man also die unteren beiden Artikel noch weiter pushe indem diese weiter oben platziert.

Schaut Euch die Werte doch einfach einmal auf Euren Blogs an. Diese können sehr Hilfreich sein und ein Link der nie angeklickt wird ist ein schlechter Link und kann sicherlich entfernt werden.

Fazit

Wer sich nun entschieden hat auch einmal eine In-Page-Analyse seines Blogs durchzuführen und dann den Blog danach zu optimieren, der findet noch weitere Funktionen und Beschreibungen auf den Hilfeseiten von Google.

Über In-Page-Analysen: Hilfeseite von Google


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