Präsentationen und Schulungen mit Helferlein

imageMein Blog hier beschäftigt sich ja im wesentlichen mit dem Geld verdienen im Internet und das mit der Spezialisierung auf Nischenblogs. Eines der Ziele ist es natürlich in seiner Nische als Experte gesehen zu werden und sich darüber einen Namen zu machen. Bei den großen Bloggern kennt man dies.

Da ist plötzlich der Name des Bloggers bekannter als sein Blog. Darüber bekommt er dann auch die Besucher. Schließlich MUSS man bei Ihm vorbeischauen. Was aber wenn der Blogger darüber hinaus bekannt wird und als Experte gesehen wird?

Plötzlich bekommt er anfragen über Vorträge halten oder er soll dann Kongressen sprechen. Ich kenne diese Effekte aus anderen Bereichen nur zu gut und vor allem von beiden Seiten.

Solche Vorträge kann man trocken vom Blatt ablesen oder man verwendet kleine Helferlein. Welche das sind, möchte ich in diesem Artikel vorstellen.


Präsentationen im realen Leben

Präsentationen können von Mitreißend bis tot-langweilig sein. Ich kenne beides. Bei manchen Präsentationen will man aufspringen und sofort das umsetzen, was man dort vorn von der Bühne gehört hat. Mir kribbelt es dann in den Fingern und ich kann das Ende kaum erwarten um loslegen zu können, will aber auch nicht das es Endet. Schließlich lerne ich gerade sehr viel.

Das andere Extrem ist dann tot-langweilig. Man muss sich zusammenreißen das man nicht laut losgähnt ohne sich die Hand vor den Mund zu halten. Und das geschieht auch, wenn das Thema eigentlich hochspannend ist.

Es kommt auf den Präsentator an und wie er seine Sache dort vorn macht. Ich habe schon hunderte Vorträge gehalten und das vor sehr kleinen Gruppe und aber auch vor vielen hundert Menschen.

Es kommt drauf an, wie man es selbst vorträgt und welche Mittel man dabei einsetzt. Diese Mittel können einen gesamten Vortrag wirklich spannend und mitreißend gestalten und sicherlich bei dem einen oder anderen dafür Sorgen, dass mehr Menschen zuhören und auch das verstehen was dort vorn gesagt wird.

Einige dieser Mittel möchte ich hier vorstellen.

Beamer und PPT-Folien

Das Standardmittel mittlerweile ist der Beamer mit Powerpoint-Folien geworden. Jeder verwendet es und jeder mag es.

Schlimm dabei ist nur, dass viele verkennen, wie spannend man Folien gestalten kann. Jeder kennt das sicherlich. Da werden einem 100 Folien präsentiert und auf jeder Folien stehen 1000 Wörter.

Keine Bilder, keine Gliederung oder Videos. Es wird keine Animation verwendet oder Ein- und Ausblendeeffekte. Powerpoint ist Quasi nur ein Mittel um Text an die Wand zu werfen. Das führt aber oft zu zwei Dingen.

1. Nach der 3 Folie hört der Zuhörer auf zuzuhören. Er ist einfach überfordert und bekommt weder das gesagt noch das geschriebene mit. Er schaltet ab. Einzig wenn eine neue Folie erscheint, kommt das Interesse kurzfristig zurück und er hofft das nun etwas neues spannendes kommt.

2. Die Zuhörer die sich konzentrieren können, lesen den Text an der Wand und hören nicht was der Sprecher vorn sagt. Das heißt aber auch das er viel von dem verpasst, was er eigentlich lernen soll. Solches lernen funktioniert eh besser, wenn der Zuhörer die Folien in die Hand bekommt und wie ein Buch durchliest. Dazu muss man nicht 8 Stunden in einem Seminarraum sitzen.

Als nächstes möchte ich ein Beispiel zeigen. Ich glaube eine schlechte Präsentation hat jeder schon einmal gesehen. Eine sehr gute Präsentation habe ich aus dem Netz herausgesucht. Diese sollten man sich nähre anschauen. Alles in dem Video ist mit Powerpoint erstellt worden.

Stellt man nun fest, dass man selbst nicht so wirklich gute Präsentationen erstellt hat, dann sollte man einmal einen Powerpoint-Kurs besuchen oder sich im Netz nach Tutorials umschauen. Powerpoint kann wirklich sehr viel und wer Powerpoint richtig einsetzt, der wird schon ganz anders wahrgenommen.


TIPP: Wer sehr nervös ist vor solchen Präsentationen der sollte auf einen Laserpointer verzichten. Das zittern der Hände überträgt sich auf den Pointer und wird dann an der Leinwand verstärkt dargestellt. Das sieht nicht gut aus und manchmal ist es so stark, dass der Zuhörer nicht erkennen kann auf was der Präsentator dort zeigen wollte.


Flipchart und Whiteboard

Wenn ich nun aber Schulungen halten muss und keine Präsentation, dann können auch noch andere Mittel zu einem guten Präsentationsergebnis führen.

Was passiert wenn ich in einer Schulung bin und feststelle, dass meine Zuhörer das letzte Kapitel nicht wirklich verstanden haben? Ich muss es erneut erklären. Mir stehen aber mit dem Beamer und dem Powerpoint-Foliensatz nur wieder die gleichen Mittel zur Verfügung wie bei der ersten Erklärung.

Ich greife dann sehr gern zu Whiteboard oder zum Flipchart. Hier kann ich dann zum Beispiel auf Whiteboards oder dem Flipcharts die Thematik mit eigenen Skizzen veranschaulichen und diese untermauern.

Auch für den Zuhörer besteht die Möglichkeit an das Flipchart heranzutreten und seine Frage noch einmal zu präzisieren.

Ich habe hier also Stilmittel zur Verfügung um dem gesagten Wort noch einmal ein Bild, eine Berechnung (Formel) oder anderes hinzuzufügen. Das führt zu einem besseren Verständnis.

Natürlich gehen Whiteboard- und Flipchart-Präsentationen nur mit einer begrenzten Zuhörerschaft. Muss man vor mehreren hundert Menschen reden, dann kann man nicht auf einem Flipchart etwas veranschaulichen.

Wer an dem Flipchart etwas zeigen möchte, sollte einige Grundkenntnisse in der Visualisierung mitbringen. Ich habe dafür mal ein Beispiel herausgesucht. Die Kamera steht hier nicht ideal, aber es soll verdeutlichen, dass man mit wenigen Symbolen schon sehr viel auf einem Flipchart oder einen Whiteboard darstellen kann.

Gänzlich andere Wege

Natürlich wird probiert immer mal wieder die Wege aufzubrechen und gänzlich andere Wege zu gehen. Einer dieser Wege ist zum Beispiel Prezi. Prezi ist ein Tool, sowohl webbasiert als auch auf dem Desktop oder auf Tablets, verfügbar, welches die Präsentationsart doch ändert.

Da es in einen eigenen Artikel passt, lasse ich hier einmal das Video sprechen. Es zeigt eine der Präsentationen mit Prezi. Wer sich dafür interessiert kann ja auch die Webseite Prezi gehen. Dort findet man noch viel mehr Beispiele und kann selbst etwas rumprobieren.

Fazit

Das soll es als kleinere Einführung zum Präsentationstechniken gewesen sein. Man sollte sich trauen bei einer Präsentation einfach bestimmte Mittel mit einzusetzen und diese auch anzuwenden.

Mit etwas Übung und der Kombinatorik aus beiden Welten kann man wirklich sinnvolle und vor allem spannende Präsentation erstellen.


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