Ein simpler Trick um kostenlose Bilder für den Blog zu generieren

Bilderproblem bei BloggernDie Unsicherheit bei den Bloggern geht um. Ein Gerichtsurteil besagt, dass Bilder markiert werden müssen und zwar so, dass innerhalb des Bildes die Copyright-Rechte stehen. Das wäre aber ein Eingriff in das Bild und würde damit ebenfalls die Bildrechte verletzten.

Was soll man als Blogger also tun? Gar keine Bilder mehr verwenden? Wer die Geschichte hinter dem Urteil lesen möchte, kann auf diesen Blog gehen: Hammer! Urteil des LG Köln

Was aber nun tun? Ich zeige Euch hier einen sehr simplen und effektiven Weg diesem Streit aus dem Weg zugehen. Ich verwende diese Technik schon recht lange und habe damit keine Probleme irgendwelche Bildrechte zu verletzen.

Das ein Bild einen Blogartikel aufwertet ist mir klar und es sollte auch allen Lesern klar sein. Doch was soll man tun, wenn man unsicher wird, ob man nun Bildrechte verletzt oder nicht?

Wer Bilder einfach aus der Google-Bildersuche nimmt und in seinem Blog verwendet, kann sich zu 100% sicher sein, dass er früher oder später eine Abmahnung erhält. Dort sind die meisten Bilder urheberrechtlich geschützt und dürfen NICHT verwendet werden.

Bei den Bezahldiensten sieht die Sache schon anders aus. Ich verwende hier zum Beispiel Bilder des Dienstes Fotolia*. Da dieser ja nun das Geld an die Urheber weiterreicht und diese sich vorher einverstanden erklären die Bilder zur Verfügung zu stellen, droht mir hier wenig Gefahr. Die Bilder kosten zwischen 0,75 und 1,5 €, je nach Qualität, Auflösung und Begehrtheit  des Bildes.

Für jeden Artikel aber nun ein Bild zu kaufen ist auch etwas übertrieben. Vor allem bei Blogs die noch keine Einnahmen generieren oder überhaupt generieren wollen.

Der Trick mit dem Bild

Der simple Trick ist, sich selbst Bilder zu generieren. Hier ist es natürlich stark davon Abhängig über welches Thema man Bloggt.

Häufig reicht aber die Idee zu einem Thema schon aus. Was soll schließlich so ein Artikelbild aussagen? Es geht darum den Artikel durch ein Bild zu unterlegen. Menschen erfassen Bilder viel schneller als Text. Daher ist es z.B. sehr sinnvoll in den sozialen Netzwerken Bilder mit einzustellen.

Aber nun zu meinem Trick. Ich verwende seit geraumer Zeit Bilder aus meinen eigenen Screenshots.
Ich erstelle mir also Bilder selbst.

Nehmen wir zum Beispiel diesen Blog. Hier erscheinen oft Artikel zu Statistik oder zu sozialen Netzwerken. Nehmen wir mal diesen Artikel. Hier erscheint gerade ein Artikel zu Bilder. Was könnt hier für ein Bild zu Bilder gut sein?

Ich muss mir also Überlegen mit welchen Mitteln ich ein Bild erzeugen kann, welches keine Infos von Dritten enthält und von mir erstellt wurde.

Der Tipp in der Praxis

Hier nun folgende Idee: Ich nehme mir unter Windows mein Bild-Ordner. Davon mache ich ein Screenshot der mir gefällt.

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Nun will ich aber mit meinem Bild ja aussagen, dass ich keine Bilder habe. Also kopiere ich mir das Bild in PowerPoint. Das ist mein Programm um effektiv solche Manipulationen durchzuführen.

Dort überlagere ich den Bereich mit den vorhandenen Bildordner einfach mit einer weißen Fläche. Ich habe den Rand einmal eingeblendet gelassen um es besser darzustellen. Der Rand kommt natürlich auch noch weg.

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Nun kann ich auf der weißen Fläche tun, was ich möchte. Da ich ja hier eine Frage gestellt haben will, nämlich woher meine Bilder kommen, nehme ich ein großes Fragezeichen und baue dies auf der weißen Fläche ein. Ihr könnt dort auch Text oder anderes eingeben.

Ich habe ein Fragezeichen eingebaut und anschließend alles gruppiert. Warum? Das sag ich gleich.

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So ein Bild mit Fragezeichen und weißer Fläche sieht natürlich nach nichts weiter aus. Um das ganze ein wenig aufzulockern, dreht man nun das Bild ein wenig. Damit sich dann alle Bestandteile mitdrehen gruppiert man das Bild in PowerPoint einfach.

Jetzt nimmt man wieder sein Screenshot-Programm und schneidet dieses Bild aus. Hier nun das Ergebnis des Bildes.

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Ich habe nun ein Bild mit einem leuchtend rotem Fragezeichen und erzeuge allein damit Aufmerksamkeit. Weiterhin ist das Fragezeichen in meinen Bilderordner eingefügt. Also geht es um Bilder. Ab diesem Zeitpunkt sollte jeder potentielle Leser mit dem Thema abgeholt worden sein.

Den Rest muss der Artikel liefern.

Fazit

Solche Bilder sind Eure Bilder und damit gibt es kein Problem mit dem Urheberrecht. Ich habe weiterhin keine 2 Minuten für das Bild gebraucht und mit ein wenig Fantasie, Geschick und den Formen aus PowerPoint lassen sich tolle Bilder für Artikel entwerfen.

Bei meinen Einnahmenreports nehme ich zum Beispiel auch mal Ausschnitte aus meinem Balkendiagramm. Warum nicht. Es gibt halt Mittel um solche Bilder aufzulockern. Allein das leicht schiefe Bild lockert den Artikel schon auf.

Probiert es doch einmal aus. Es gibt sicherlich viele Ideen zu Euren Blogs, einfach Bilder selbst zu machen.


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2 Kommentare

  • Ne supper Idee, ich selbst helfe meinem Bruder oft ein paar Bilder für seinen Blog zu schießen.
    Aber das sind dann oft mehr als nur die 2 Minuten ;)
    Aber bei Themen die was mit dem Haushalt zu tun zu haben z.B. ist dies ja auch sehr einfach

    • Ja, ich schieße auch viele Bilder mit der Canon selbst. Liegt bei mir tag-täglich auf dem Schreibtisch griffbereit. Aber meine Idee ist noch etwas simpler. Bei Bildern, die halt etwas mit dem Computer selbst zu tun haben, verwendet man einfach den Computer selbst.
      Ein Screenshot ist ja schnell gemacht, ein wenig drehen oder etwas Unschärfe und fertig ist das eigene Bild. Ohne Rechte zu verletzten.

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