2 Gründe (Quellen) warum das Artikelarchiv zum Geld verdienen mit Blogs so wichtig ist

Sowohl ich als auch andere Blogger haben schon oft über die Wichtigkeit des Artikelarchivs geschrieben. Man sollte es pflegen und hegen. Sprich man sollte sich ab und an ältere Artikel anschauen und diese anpassen. Vielleicht stimmen einige Links nicht oder eine Aussage wurde revidiert.

Aber das es richtig wichtig wird, wenn man Geld verdienen will mit seinem Blog, sehen viele Blogger nicht. Dabei ist das Artikelarchiv eigentlich DER Mechanismus, mit dem Geld verdient wird im Internet und im speziellen auf Blogs.

Warum das so ist und welche 2 Gründe  bzw. welche 2 Geldquellen das Artikelarchiv so wichtig machen, beschreibe ich Euch hier in diesem Artikel.

Nennt mir doch einmal den Grund, warum es Bloganfängern so schwer fällt Geld im Internet zu verdienen und warum es am Anfang immer so aussieht, als wenn es bei anderen so einfach ist.

Ihr könnt das nicht? Dann seid Ihr falsch hier. Wer jetzt aber sagt: fehlende Besucher sind der Grund, der hat schon einmal eines verstanden. Das Netz und das Geld verdienen in Blogs lebt von den Besuchern!

Jetzt schreibe ich hier aber nicht einen Artikel darüber wie man Besucher bekommt, sondern warum plötzlich das Artikelarchiv so wichtig ist.

Das man sich um Besucher kümmern muss, ist klar. Jeder von Euch versucht auf die eine oder andere Art an Besucher zu gelangen. Der eine legt sein Augenmerk auf Google & Co., der andere konzentriert sich auf die sozialen Medien und wiederum andere nehmen an jeder Blog-Parade teil, die einem über den Weg läuft.

Hier geht es aber darum, wie Besucher die es dann gibt eigentlich auf den Blog gelangen.

Als Beispiel nehme ich diesen Blog hier. Im letzten Monat waren 73,2% der Besucher neue Besucher und 28,8% kamen wieder, waren also schon einmal da. Schau ich mir mal an, wo die Besucher landen, dann sehe ich das hier nur 22,22% aller Aufrufe auf der Hauptdomain landen. Also auf der Startseite des Blogs. Die restlichen ca. 78% landen auf Unterseiten. Ihr glaubt das nicht? Dann schaut mal in Eure Statistik. Dort wird es ähnlich aussehen.

Schau ich mir die Top-10-Seiten an, dann sehe ich folgende Verteilung:

Top 1: Startseite / Archivseiten (-)
Top 2: Google Adsense: Was ist der Seiten-CTR, CPC und RPM (2013)
Top 3: Der Rückblick auf das Jahr 2013 und was in 2014 anders wird (2014)
Top 4: Sternbewertungen in eigenem Artikel verwenden (GD Star Rating) (2013)
Top 5: Meine Einnahmen – Kategorie
Top 6: Nischenblog-Einnahmen im Januar 2014 (2014)
Top 7: Mit Strato einen Blog (WordPress) erstellen (Teil 1) (2013)
Top 8: So geht es: Artikelbewertung als Sterne bei Google anzeigen (2014)
Top 9: Google+ Community: Die Blog-Anfänger (2014)
Top 10: Meine Artikelserien – Kategorie

Ich habe mit Absicht die Übersicht so erstellt, da zum Beispiel der Platz 5 und der Platz 10 mit dabei bleibt. Hier sieht man nämlich, dass auch die Pflege der Artikel im Archiv zu den Kategorien beiträgt.

Diese Übersicht, die wie gesagt nur aus dem Februar 2014 stammt, zeigt ganz deutlich das hier das Artikelarchiv fast 50% der Artikel ausmacht. In Klammern hinter den Artikel sieht man die Verteilung und fast jeder 2 Artikel kommt aus dem Jahr 2013.

Hier sind es also nicht die aktuellen Artikel, sondern das Archiv trägt hier massiv zu den Besucherzahlen bei. Daher ist es so wichtig, dass man das Archiv pflegt. Vielleicht wird es deutlicher, wenn man eine kleine Rechnung anstellt.

Stellt Euch vor, ich habe einen Blog, der wird täglich von vielen Menschen besucht. Ich schreibe jeden Tag einen Artikel und dieser wird von 1.000 Besuchern aufgerufen. Gleichzeitig habe ich ein Artikelarchiv mit 500 Artikel und im Schnitt wird jeder Artikel von 5 Besuchern aufgerufen. Was wäre also wichtiger zu beachten? Den einen Artikel mit 1.000 Besuchern am Tag oder das Archiv? Wer rechnen kann, sagt nun das Archiv.

500 Artikel a 5 Aufrufe ergibt bei mir 2.500 Aufrufe gegen 1 Artikel mit 1.000 Aufrufen. Natürlich kann man nun wegen des Archivs nicht das Artikelschreiben vernachlässigen, aber es ist nicht der einzige Besuchsmagnet beim erstellen und befüllen eines Blogs.

Geld verdienen mit dem Archiv

Es gibt einige Möglichkeiten wie man Geld mit dem Artikelarchiv verdienen kann. Zwei möchte ich hier vorstellen. Diese Möglichkeiten sind nicht nur auf das Archiv bezogen, sollten aber beim Einsatz nicht vergessen werden.

VG Wort

Was ist VG Wort eigentlich? VG Wort ist vielen Bloggern kein Begriff. VG steht für “Verwertungsgesellschaft Wort” und existiert seit 1958. Es ist eine Gesellschaft die Autoren und Verlage unterstützen soll. Dabei wurde eigeführt, dass Hersteller (und damit die Konsumenten) bei Kauf eines Druckers, CD oder DVD-Brenner oder bei anderen Dingen Abgaben erhoben wurden. Diese Abgaben wurden von der VG Wort gesammelt und an alle aktiven angemeldeten Benutzer ausgezahlt. Wir sprechen hier zwar in den Abgaben von Kleinbeträgen, aber diese machen immerhin einen dreistelligen Millionenbetrag aus.

Diese Beträge werden nun jedes Jahr gerecht aufgeteilt und die geschieht halt nach Besucher- und Leserzahlen. Um dieses System aber gerecht zu halten, müssen die Leserzahlen mitgetrackt werden. Dies geschieht im Internet über die Zählmarken.

Es gibt natürlich einige Regeln zu beachten. Man kann nur Artikel abrechnen, die mehr als 1.800 Zeichen haben und im Jahr muss ein Artikel 1.500 Aufrufe haben. Sonst wird keine Auszahlung stattfinden.

Was hat das aber nun mit dem Artikelarchiv zu tun?

Ihr habt oben gesehen, dass ein großer Teil der Besucher über das Artikelarchiv kommt. Hier liegt also für VG Wort das große Potential, Einnahmen zu generieren ohne große Anstrengung im eigenen Blog. Und das mit dem Artikelarchiv. Kontrolliert z.B. mal Euer Archiv auf alte Artikel und schaut ob diese in der Grenze zu den 1.500 Aufrufen oder darüber liegen. Dann lohnt es sich eine VG Wort-Zählmarke einzubauen.

Zur Webseite der VG Wort gelangt Ihr hier: VG Wort

Wer wissen will, was man so mit VG Wort verdienen kann, sollte sich Peer Wandigers Report zu VG Wort anschauen.

Tipp:

Es war früher sehr schwierig die Zählmarken für VG Wort in einen Artikel einzubauen und über 1 Jahr zu tracken. Ich verlor zum Beispiel durch einen Computer-Crash meine Festplatte. Auf der war die Liste der Zählmarken enthalten. Tja, was folge war eine Odysee um an die Zählmarken heran zu kommen.

Mittlerweile gibt es von Torben Leuschner ein Plug-In, welches das setzen der Marken automatisiert und das wiederfinden erleichtert. Das Plug-In kann man sich hier anschauen.

Backlinkseller*

Backlinkseller habe ich erst vor kurzen vorgestellt. Dort kann man schauen wie der Dienst verwendet wird und was er für einen Blogger bringen kann. Schaut Euch den Bericht aus meiner Serie einfach hier an: ERFAHRUNGSBERICHT: BACKLINKSELLER (GELD VERDIENEN MIT WERBUNG)

Hier will ich aber Backlinkseller im Licht des Artikelarchivs betrachten. Backlinkseller setzt ja Links (Backlinks), die von Kunden gebucht werden. Diese Links können an verschiedenen Stellen eingebaut werden. So zum Beispiel in einem Widgets.

Die Höhe der Vergütung richtet sich dabei nach einige Kriterien. So spielt hier der PageRank, also der Seitenrang, von Google eine Rolle oder die Sichtbarkeit nach der MOZ Page Authority. Auch die externen Links spielen dabei wohl eine Rolle. Ganz verraten wird das System nicht, aber ich denke durch die externen Indizes ist es recht sicher und nicht so leicht manipulierbar.

Bei der Bewertung der Seiten, wird klar warum das Artikelarchiv hier so wichtig ist. Ältere Seiten werden wesentlich besser ranken als die neuen. Es ist also wichtig die alten Seiten zu pflegen. Diese sollen schließlich im Index steigen und damit auch im Wert.

Tipp: Seid Ihr bei Backlinkseller angemeldet und möchte den Wert der aktiven Seiten wissen, schraubt das Punktelimit für den Blog nach oben. Dann kann man sehen, welche Seiten wie viel Wert sind und das Punktelimit optimieren. Über die Optimierung von Backlinkseller werde ich noch etwas gesondert schreiben.

Fazit

Ihr seht also, dass es recht wichtig ist sich um sein Artikelarchiv zu kümmern. Es geht ja nicht nur darum einen sauberen Blog zu haben, sondern auch das man damit Geld verdienen kann.

Ich habe Euch zwei von vielen Möglichkeiten gezeigt und hoffe das es Euch hilft.


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