Erfahrungsbericht: Backlinkseller (Geld verdienen mit Werbung)

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich hier im Blog die große Serie zum Geld verdienen mit Werbung in Blogs gestartet. Damals erschienen 12 Artikel in dieser Serie.

Nun sind über die Monate einige Erfahrungen mit anderen Anbietern dazu gekommen. Da die Hauptserie abgeschlossen ist, aber diese Anbieter genau in die Serie passen würde, erweitere ich die Serie mit den Erfahrungsberichten.

Im ersten Teil dieser Erweiterungen werde ich den Anbieter Backlinkseller beschreiben.


Was ist Backlinkseller?

Der Dienst Backlinkseller* ist ein reiner Verkaufsdienst. Er vermittelt zwischen Webadministratoren und Kunden sogenannte Link-Verkäufe.

Jeder Webmaster sollte den Begriff des Backlink kennen. Dieser Backlink ist im Business ein Verfahren um den Suchmaschinen mitzuteilen, dass hier eine Empfehlung stattfindet. Einer der stärksten Faktoren bei der Bewertung ist halt dieser Backlink.

Natürlich möchte jeder Webseitenbetreiber solche Links am liebsten automatisch auf seine Webseite haben, aber das geht halt nicht immer so einfach wie man sich das denkt. Also hat man sich überlegt, man kauft die Links einfach ein.

Backlinkseller vermittelt also die Link-Ein- und -Verkäufer zwischen Kunden und Bloggern.

Wie funktioniert der Dienst?

Dieser Dienst funktioniert sehr einfach und ich bin ein wenig enttäuscht Ihn nicht früher entdeckt zu haben. Das erste was man tun muss, ist sich und seine Blogs zu registrieren. Das geht recht einfach. Nach erfolgreicher Registrierung meldet man seinen Blog an.

Ein Crawler von Backlinkseller überprüft nun nach der Anmeldung die Webseite und auch alle Unterseiten. Es wird nun ein Algorithmus zur Bewertung der Webseite angewandt. Diese geht durch jede Seite und liest entsprechende Kennzahlen aus. Anhand dieser Kennzahlen wird ein Mindestverkaufswert der Webseite festgelegt.

Hat man in seinem Blog das Plug-In zum platzieren der Links verwendet, braucht man nun im Blog selbst nichts mehr machen. Alles geschieht bei diesem Dienst voll automatisch.

Hat der Crawler und der dienst einige Webseiten bewertet, schaltet der Dienst diese Seiten frei und ab diesem Zeitpunkt können Kunden diese Seiten buchen. 

Lohnt sich Backlinkseller für meinen Blog?

Man sieht sehr schnell, dass Buchungen auf dem Blog eintreffen. Es gibt aber für eine erfolgreiche Vermarktung einige Dinge zu beachten.

1. Der Blog sollte ein gewisses Alter besitzen und einige Unterseiten haben. Ohne ein einigermaßen großen Artikelarchiv wird die Einnahme recht gering ausfallen. Warum?

Es wird hier pro Link ein spezifischer Betrag zwischen 5 Cent und 20 € im Monat bezahlt. Hier kann man sich gut vorstellen, dass sehr viele Kunden die 5 Cent-Variante bevorzugen und sehr wenige die 20 € Variante. Daher ist es jedem Webmaster empfohlen, den Mindestverkaufswert der Links anzupassen und nach oben zu setzen.

2. Nur gut rankende Seiten bekommen eine hohe Bewertung von Backlinkseller. Besitzt der Blog nur Unterseiten die bei 5 Cent liegen, kann man zwar einiges einnehmen, aber die Beträge sind nicht hoch. Besitzt man aber eine gewisse Anzahl an Seiten die eine hohe Bewertung aufweisen, kann man hier schon gute Erträge und Einnahmen erwarten.

Eine Beispielrechnung zeigt recht deutlich was ich meine.

Habe ich 100 Unterseiten (mit geringen PR) und diese werden mit 5 Cent bewertet, bekommt man 100*0,05 € = 5 € im Monat.

Habe ich aber 10 Seiten mit 2 € Bewertung, bin ich mit 1/10 der Anzahl an Seiten gleich mal bei 20 €. Ich habe also 4mal so viel Einnahme.

Wer eine gewisses Alter im Blog hat und sicherlich auch gut rankende Seiten, kann hier Geld verdienen. Also ist die Aussage:   Ja, es lohnt sich den Dienst mal anzuschauen.

Was kann man an Geld mit einem Blog verdienen?

Ich habe ja oben schon eine Beispielrechnung durchgeführt und gezeigt, dass der Verdienst hier nicht gering sein muss, wenn man einige gut platzierte Subseiten im Blog hat.

Diese braucht man natürlich, sonst kann man mit dem Dienst nichts oder nur sehr wenig verdienen.

Ansonsten sind hier keine Grenzen nach oben gesetzt. Die Anzahl der zu zeigenden Links ist begrenzt. Maximal 4 Stück kann man darstellen. Ansonsten kann man noch an der Stellschraube Mindestumsatz schrauben. Dabei muss man sich bewusst sein, dass man damit Seiten sperrt, die nicht dem Kunden angeboten werden.

Außerdem hat man die Möglichkeit gebuchte Links wieder zu löschen und damit nichtrelevante Links erst gar nicht im Blog erscheinen zu lassen.

Ansonsten kann man sich anschauen, wie die geschätzten monatlichen Einnahmen bei Backlinksseller aussehen. Damit weiß man auch nach kurzer Zeit was man im Monat erwarten kann.

Was gilt es zu beachten?

Das Verkaufen von Backlinks ist nicht verboten. Das geht auch nicht, aber man muss sich im klaren sein, was man hier tut.

Die Suchmaschinenbetreiber sind natürlich über den Kauf oder Verkauf von Backlinks nicht erfreut und zum Teil werden Seiten, die sich Massiv Backlinks eingekauft haben auch schon mal abgestraft.

Links sind halt die Adern im Netz und sollten laut Google automatisch entstehen. Wer sich solche Beipässe kauft, der geht an den natürlichen Wegen vorbei. Google & Co. mögen das gar nicht. Trotzdem zurück zum ersten Satz. Das verkaufen oder das anbieten von Backlinks ist erst einmal nicht verboten.

Ansonsten sollte man darauf achten, dass nicht zu viele Themenfremden Links auf dem eigenen Blog erscheinen. Das macht den Blog selbst bei den Suchmaschinen unseriös. )Ob hier schon Abstrafungen oder Einflüsse festgestellt wurden ist mir völlig unbekannt.

Der Dienst im Überblick

Name Backlinkselle
Type Linkverkauf
Vergütungsmodi PPL (Pay-Per-Link) (siehe Anmerkung unten)
Vergütung zwischen 5 Cent und 20 € pro Link / pro Monat
Webseite Backlinkseller*
   

PPL – dieses Wort gibt es eigentlich nicht. Es ist eher ein PPS also ein Bezahlen-pro-Verkauf.

Fazit

Ich als Blogger würde diesen Dienst ausprobieren. Er ist einfach zu installieren und doch recht unauffällig von den Links her. Die Vergütungsmodelle sind gut und man kann noch einiges an Einfluss auf die Linksetzung und auch auf die Gestaltung nehmen.

Der Ertrag wird für kleine Blogs oder gerade gestartet Blogs noch sehr gering ausfallen. Dieser sollte aber über die Zeit steigen. Daher kann man diesen Dienst ruhig versuchen.

Wie bei allen anderen Diensten aus der Reihe Geld verdienen mit Werbung in Blogs kommt man aber nicht drum herum, sich damit zu beschäftigen. Man muss einiges austesten bevor die Einnahmen optimal funktionieren. Das ist aber bei jedem Dienst so.


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6 Kommentare

  • Guter Artikel,
    Backlinkseller gehört für mich zu den besten und empfehlenswertesten Anbietern aus diesem Bereich.
    Übersichtlich, einfach zu integrieren, nicht zu aufdringlich, geschaltete Links sind gut zu überprüfen,… – du hast da ja schon einen guten Überblick gegeben.
    Momentan läuft Backlinkseller bei mir auf einem alten Blog, der seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wird. Die Gewinne sind natürlich ordentlich eingebrochen, trotzdem finanziert mir Backlinkseller so immer noch einen guten Teil meiner Kosten für das Webhosting.
    Meinen gerade neu gestarteten Blog werde ich mit ziemlicher Sicherheit auch mit Backlinkseller ausstatten.

    Liebe Grüße
    Stefanie

    • Hallo Stefanie,
      vielen Dank für Dein Kommentar. Ich habe mir (aus Eigeninteresse) Deine jetzigen Blog angeschaut. Rate mal wer Deine Domain mit dem DE hinten besitzt :-)
      Irgendwie kamst du mir bekannt vor und dann kam ich drauf. “Internet Erfolg ist planbar” – willst du den Blog wirklich aufgeben. Nach einem schnellen blick zu urteilen hat dieser doch recht gut funktioniert. Kommentare gab es zumindest einige.
      Naja, ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem neuen Projekt.
      Viele Grüße
      Stefan

  • Hallo Stefan,
    naja, den Blog ganz aufgeben fällt mir dann doch etwas schwer. Aber da ich gerade etwas Stress mit dem Thema habe und es gerade in der Konzeption nicht mehr sehen kann, wird Internet Erfolg ist planbar auf jeden Fall erst mal auf Eis gelegt. Vielleicht gehts ja doch noch irgendwann mit etwas geänderter Ausrichtung weiter.
    Mmh, ja wer besitzt die .de Domain bloß – keine Ahnung ;-)
    Die Domain hab ich irgendwie schon ewig, weil ich eigentlich auch ein ähnliches projekt wie du geplant hatt (irgendwann vor über 2 Jahren) – jetzt wurde sie zweckentfremdet…

    Liebe Grüße
    Stefanie

  • Echt Top Artikel!
    Ich selbst habe es auch schon abgewogen…
    Sollte ich es tun oder nicht.
    Bisher bin ich nicht darauf eingegangen aus liebe zu meinem Blog,
    doch Teilweise locken die ‘Zahlen’ schon ;)
    Nun dank dir sehe ich das ganze nocheinmal in einem anderen Licht :)

  • Schöner Beitrag zu einem sehr spannenden Thema.
    Ich finde die Seite supper und habe selbst schon oft überlegt Werbung zu schalten.
    Doch dazu habe ich meiner Meinung nach noch zu wenig Leser und das wär mir die Mühe nicht wert.
    Außerdem schreckt das die Leute ja auch etwas ab.

  • Pingback: Update zu Backlinkseller: 72,54 Euro im Monat durch Backlinks | xurzon.com

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