Adsense-Abkürzungen aufgeklärt: Seiten-RPM

Nachdem es nun in dieser kleinen Serie schon um den CPC (COST-PER-CLICK)-Wert ging und ich auch schon im ersten Teil den Seiten-CTR-Wert erklärt habe, möchte ich mich heute mit der dritten unbekannten im Google Adsense-Universum beschäftigen.

Heute geht es um den Seiten-RPM-Wert.

Häufig wird der Seiten-RPM-Wert nicht benutzt oder beachtet, obwohl dieser uns wirklich gute Informationen über unsere Webseite liefern kann.

Hat man aber einige Umsätze erreicht und beobachtet ab und an die Werte, kann uns der Seiten-RPM-Wert sehr gute Dienste leisten.

Ich verwende mittlerweile diesen Wert um zu errechnen, was ich im nächsten Monat wohl erwarten kann. Dabei spielen die Impressionen einen Rolle und der aktuelle Umsatz natürlich.

Hat man eine gewisse Zeit Adsense eingesetzt und das Besucherverhalten stabilisiert sich, sind diese statistischen Werte sehr gut geeignet um Prognosen zu erstellen.

Was heißt aber Seiten-RPM. Die englische Bezeichnung ist: Revenue per Thousand Impressions.

Übersetzt heißt es: Umsatz pro 1000 Impressionen

Auch hier sieht man, dass immer eines erforderlich ist. Impressionen, also Besucher auf dem Blog. Aber das zeige ich im Rechenbeispiel noch einmal genauer.

Da ich laut Google meine Zahlen nicht Veröffentlichen darf, muss ich auf Beispieldaten zurückgreifen.

Beispiel:

Stellt man sich folgendes Szenario vor. Wir haben einen Blog auf dem kommen am Tag 500 Besucher und unsere Werbung ist so eingebaut, dass jeder nur eine Werbung sieht. Dann wären dies also 500 Impressionen.

Jetzt nehmen wir mit Adsense 1 € am Tag ein. Wie hoch ist wohl der Seiten-RPM-Wert?

Seiten-RPM = (Einnahme / Impressionen ) * 1000

Also in unserem Fall:

2 € = ( 1 € / 500) * 1000

Das heißt wir bekommen für 1000 Impressionen ungefähr 2 €. Jetzt muss man beachten, dass hier die aktuellen Impressionen nicht der Wert ist, den man bei Google-Analytics erhält. Es geht hier um die Werbeanzeigen. Das heißt, wenn ich nur Werbung innerhalb der Artikel verwende und keine auf der Hauptseite, dann fehlen mir Impressionen obwohl Besucher da waren.

Damit sieht man folgendes. Je mehr Besucher kommen, desto mehr Impressionen besitzt man und umso höher wird der Seiten-RPM-Wert.

Nun haben wir die Einnahmen angenommen mit einem Eure. Nimmt man nun die anderen Werte wie den CPC-Wert oder den Seiten-CTR-Wert noch in die Kalkulation mit rein, kann man sehr schön mit den Zahlen spielen.

Man bekommt dann langsam ein Gefühl dafür und sieht wo man lieber Optimiert. Eher an den Einnahmen über die Klickwerte der Anzeigen oder eher über die Besucheranzahlen und die Masse.

Optimierungen im Blog lassen sich mit dem Verständnis dieser Werte besser planen und auch begleiten.


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