Der Blog-Start – Das Blog-Design (Teil 9)

Es hat doch eine ganze Weile gedauert und wir haben uns schon um viele Dinge im Zusammenhang mit dem Der Blog-Start – Artikelserie beschäftigt. Nun kommen die ersten Schritte beim Blog-Design oder besser beim Theme.

In diesem Artikel werden wir uns ein Theme suchen und es entsprechend installieren.

Ich werde Euch zeigen, warum man manchmal ein Theme ändern muss oder auf was man heute achten sollte. Und wir werden die ewige Diskussion um freie vs. kostenpflichtige Themes ansprechen.

Es geht also los. Lasst uns unseren Blog designen.

Warum sich so um das Theme kümmern? Das wird vielleicht der ein oder andere Fragen und wenn ich mir so manchen Blog anschauen, dann sehe ich auch das manche die Frage mit “muss man doch nicht machen – ich lass das mal” beantworten.

Das Theme als Aushängeschild

Das Blogdesign ist Euer Aushängeschild und deshalb kümmert man sich darum. Zu Hause ist es doch auch so. Manche Fragen sich, warum man ständig sein Zimmer aufräumen soll? Anderen Fragen sich auf Arbeit warum man seinen Schreibtisch aufräumen soll?

Ein sauberes gepflegtes Design wird die Leser des Blogs anhalten wieder zu kommen. Außerdem lässt sich ein sauberes Theme viel einfacher Pflegen.

Es geht hier also nicht um den Inhalt Eures Blogs, sondern um die Gestaltung und das Layout des Blogs. Hier muss man sehr viele Entscheidungen treffen und, ich verspreche Euch, über die Zeit wird es den ein oder andere Theme-Wechsel geben.

Das bringt die Zeit mit sich. Aber deshalb ist es umso wichtiger sich vorher Gedanken über das Theme und das Layout zu machen.

Mein Theme-Layout hat sich zum Beispiel vor kurzem geändert. Das wollte ich und leider musste ich es auch sehr kurzfristig tun. Im Hintergrund seht Ihr das alte Theme, im Vordergrund das neue.

Es wirkt viel Aufgeräumter und ordentlicher und wer jetzt auch noch genau hinschaut, wird sogar sehen, dass die Social Media-Buttons nun auch schon wieder woanders sitzen.

Das Theme ist also Euer zu Hause. Es gilt also ein wenig Zeit in die Hände zu nehmen und nach Eurem Theme zu suchen. Bevor wir das tun, möchte ich aber noch auf die Diskussion kostenloses vs. kostenpflichtiges Theme eingehen. Auch wenn ich diese hier nicht lösen kann.

kostenlos vs. kostenpflichtiges Theme

Wer sich mit Themes beschäftigt wird schnell merken, dass es kostenlose Themes und Premiumthemes gibt. Ganz am Anfang, also so vor 5-6 Jahren, war ich wirklich erschrocken, was manche Blogger und Webmaster für ein solches Theme ausgeben.

Das hat sich gelegt und mittlerweile vertrete ich eine leicht andere Meinung. Ich bin nicht gegen kostenlose Themes. Vor allem wenn man mit dem Bloggen beginnt. Es gibt viele gute, kostenlose Themes.

Wer hier aber sein Hobby zum Beruf macht, so wie ich, der sollte schon darauf achten eine saubere Basis zu besitzen. Diese lässt sich oft nur durch kostenpflichtige Themes erreichen.

Ich will gar nicht Pro und Contra ausspielen oder Vor- und Nachteile erörtern. Es reicht hier die Vorteiler der kostenlosen und kostenpflichtigen Themes aufzuführen.

Die Entscheidung ob Ihr gleich Geld in die Hand nehmt oder später ist ja Euch überlassen.

Vorteile von kostenlosen Themes:

  • kostenlos
  • (Support) meist durch andere Benutzer

Vorteile von kostenpflichtiger Themes:

  • sauber entwickelt
  • Anpassbar
  • mehr Funktionen
  • individueller Gestaltbar
  • Support

Ihr seht schon an der Punktanzahl, dass hier die kostenpflichtigen Themes stechen. Gut das war zu erwarten. Wie gesagt, es gibt einige Themes bei denen die unteren Punkte auch passen. Aber sehr selten sind es alle und die die es sind, werden von vielen verwendet.

Das ist nämlich auch ein Punkt. Stellt Euch vor Ihr wohnt in einer Reihenhaussiedlung und keiner hat eine Nummer an die Wohnungstür gemacht. Meint Ihr ihr werdet leicht gefunden?

Jedes Haus sieht gleich aus und wurde mit dem gleichen, tollen Layout entwickelt. Ihr wollt aber herausstechen. Also was macht Ihr? Ja genau, Ihr gestaltet Euer Haus individuell.

Und das gilt für ein Theme aus. Es sollte also Anpassbar und individuell Gestaltbar sein.

Wo findet man aber nun die Themes?

Ich könnt in Euren Blog gehen und werdet dort unter dem Punkt Design Eure bisherigen Themes finde. Ja richtig, die bisherigen. Es ist nämlich immer ein Design bzw. ein Theme installiert.

image

In meinem Happy-B-Day-Blog ist es das Twenty Twelve-Theme. Allein weil dieses Theme die Voreinstellung ist, solltet Ihr es nicht nehmen. Es haben tausende von Blogs dieses Theme eingestellt.

Wir wollen ja individuelle Themes für unsere Blogs haben.

Oben auf dem Tab Theme installieren könntet Ihr nun Eure Themes installieren. Dazu müsst Ihr aber erst einmal eines finden.

Klick Ihr auf den Tab habt Ihr sehr viele Auswahlmöglichkeiten. Dort könnt Ihr entscheiden ob 2 Spaltige Themes gesucht werden sollen oder 3 spaltige. Ob das Theme dunkel/dark oder lieber hell sein soll und so weiter und so fort.

Nehmt Euch Zeit und schaut mal rum. Ihr könnt auch die Themes direkt mal bei WordPress suchen. Unter WordPress.org/Themes kann man ebenfalls suchen.

Wenn Ihr mal im Netz sucht, dann werden Euch die Ergebnisse erschlagen. Aber WordPress ist nicht der letzte Schritt zum Theme. Das Magazin t3n hat 40 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design beschrieben.

Habt Ihr ein kostenfreies Theme gefunden und könnt es Euch herunterladen (meistens als ZIP-Archiv), dann installiert Ihr das Theme ebenfalls über die Design-Option in Eurem Blog. Bevor Ihr es aber aktiviert, lest erst einmal unten weiter.


Tipp: Habt Ihr z.B. eine tollen Blog entdeckt, dann schaut Euch doch mal das Theme an. Meistens gibt es im Footer, also ganz unten, einen kleinen Vermerk auf das Theme. Wenn dieser Vermerk fehlt, könnt Ihr in den Code der Seite schauen. Themes bei WordPress werden unter “wp-content/themes/<name>” gespeichert.


Ich hatte es oben ja schon angedeutet, verwende ich mittlerweile kostenpflichtige Themes. 

Kostenpflichtige Themes

Ich verwende kostenpflichtige Themes und bin erst kürzlich auf einen Anbieter gestoßen, den ich sehr interessant finde. ThemeZee bietet zwar seine Themes auch kostenlos an und eigentlich sind die kostenlosen Themes viel zu beliebt, aber es gibt hier auch die Möglichkeit in einem Club einzutreten. Dieser kostet im Jahr 35 $ und damit hat man dann Zugriff auf alle Pro-Themes von ThemeZee.

Schaut dort einfach mal auf die Seite: ThemeZee 

Nun aber zur Themeauswahl.

Das Theme auswählen

Ich möchte jetzt für meinen Blog Happy-B-Day ein Theme auswählen und gehe dabei Systematisch vor.

1. Der Blog beschäftigt sich mit Geburtstagen. Was erwartet also der Besucher? Ich denke diese Frage lässt sich recht einfach beantworten. Es darf ein wenig bunter und verspielter sein. Der Besucher sucht nach Geburtstagsthemen. Das heißt man ist entweder in einem freudigen Modus und ist aufgeregt oder man ist völlig gestresst.

Für die zweite Zielgruppe muss die Navigation auf dem Blog herhalten. Ich glaube Bunt darf es sein, aber es muss trotzdem übersichtlich bleiben.

2. Die Anordnung der Element. Ich bevorzuge zweispaltige Themes. Das hat den Vorteil, dass bestimmte Inhalte nicht eingezwängt werden.

Trotzdem kann der Besucher entscheiden ob er lieber neue Beiträge liest oder schaut was so im Blog los ist. In der einen Spalte stehen die Artikel, in der anderen zum Beispiel beliebte Posts oder letzte Kommentare.


Tipp: Wenn Ihr ein tolles Theme entdeckt habt, dann ladet es doch einfach mal in den Blog ein. Aktiviert es aber bitte nicht, dass zieht sonst schlimme Änderungen nach sich. Habt Ihr es aber im Blog, dann könnt Ihr Euch eine Live-Vorschau anschauen. Das heißt hier wird das neue Layout mit Euren Inhalten dargestellt. Das gibt einen besseren Blick auf das neue Layout. Anschließend aber wieder löschen, falls es nicht Verwendung findet.


Ich habe im Blog noch nicht ganz entschieden. Es gibt 1-2 Themes die mir gefallen. Solange aber noch keine Inhalte existieren, kann man das Theme doch schon gut ändern.

Im Moment werde ich aber das Theme zeeTasty nehmen. Ihr könnt Euch das ja auf meinem Blog mal anschauen. Happy-B-Day mit dem zeeTasty-Theme.

Denkt bitte daran, wir haben den Google-Code in den Footer des letzten Themes eingebaut. Das muss man bei einem Themewechsel beachten. Also geht wieder in den Artikel Besucherströme messen (Google Analytics) und setzt den Google-Analytics-Code neu ein.

Sonst werden die Besucher ja nicht mehr getrackt und Ihr seht nicht wieviele Besucher hier im Blog waren.

Das war es im Moment von der Theme-Findung und dem setzen eines neuen Themes. Ihr könnt nun ganz ruhig mal durch die Themeoptionen gehen und alles einstellen. Das ist hier von Theme zu Theme immer ganz unterschiedliche.

Ausblick

In der nächsten Folge dieser Der Blog-Start – Artikelserie wird es um die ersten wichtigen Plug-Ins gehen. Wir werden Anfangen den Besucher zu leiten und uns auch ein wenig um Spam-Kommentare, und den Schutz davor, kümmern.


Die Serie


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4 Kommentare

  • Also ich lese hier seit gefühlt einer Ewigkeit mit und war stiller Beobachter.
    Fragte mich aber sehr oft wann das Layout geändert werden würde, da ich es einfach nur scheuslich fand. Tut mir Leid ist aber so gewesen. Bin froh das sich hier am Layout was getan hat und das wertet das Blog hier echt auf. Mir gefällt es jetzt prima und animiert mich jetzt sogar hier einen Kommentar da zu lassen.

    • Hallo Willi,
      es freut mich doch sehr, dass Du schon lange hier mitliest und auch das Dir das neue Layout gefällt.

      Viele Grüße
      Stefan

  • Mit ThemeZee bin ich angefangen. Damals gab es noch keine Pro-Versionen. Gewechselt habe ich nur, weil sie nicht responsive waren. Jetzt sind sie es zwar, aber der Entwickler hat recht spät auf diesen “Trend” reagiert.
    Dennoch sind sie toll und vor allem sehr einfach zu verstehen.

    Ich benutze immer whatwpthemeisthat.com, um herauszufinden, welches Theme eine Seite nutzt.

    • Hallo Manuela,
      mir gefallen die ThemeZee-Styles sehr gut. Ich benutze eines schon längere Zeit ohne es wirklich im Auge gehabt zu haben. In meinem Astronomie-Blog. Natürlich wechsel ich in dem Blog dann auch auf die ProVersion.
      Die ThemeZee’s sind ja nicht nur einfach, ich finde die Struktur sehr schön.
      Ansonsten vielen lieben Dank für den Link. Ich kenn diesen Service nicht, obwohl man hätte drauf kommen müssen. Wenn ich den Style einer Seite nicht auf der Seite entdecke, schaue ich mir halt den Code an. Der Service hier macht ja aber ein wenig mehr. Also sehr interessant.
      Viele Grüße
      Stefan

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