Was sind eigentlich gute Blogartikel? (Blogparade)

Ich habe nun schon sehr lange an keiner Blogparade teilgenommen, daher möchte ich das gleich hier mal nachholen und werde mit diesem Artikel die Blogparade von Martin auf seinem Blog 1001 Erfolgs-Geheimnisse unterstützen.

Er stellt die Frage: Was macht richtig gute Blogartikel aus?

Ich möchte drauf eingehen und die Frage erst einmal anders beantworten. Was sind den überhaupt gute Blogartikel? Wer legt das fest? Gibt es Kennwerte die gute Blogartikel beziffern können?


Was ist ein gute Blogartikel?

Bevor ich auf die Fragen von Martin zur Blogparade eingehe, will ich wissen, wie man überhaupt einen richtig guten Blogartikel messen kann. Was ist den hierbei gut oder richtig gut?

Jeder Webmaster und Blogger wird mir nun sagen, dass man das ja anhand der Besucherzahlen messen kann. Das wäre sicherlich ein sinnvolles Mittel. Die Leser werden sich aber ja nicht von Leserzahlen dazu verleiten lassen, einen Blogartikel als gut zu bezeichnen.

Der Erfolg eines Blogartikels, ob dieser gut oder schlecht empfunden wird, ist also keine objektive Geschichte, sondern sehr subjektiv zu sehen.

Trotzdem muss der Blogger irgendwie ein Maß finden um zu bewerten ob sein Artikel gut oder schlecht war. Die meisten Blogger und Webseitenbetreiber nehmen Google als Maß aller Dinge.

Das ist auch verständlich, denn je höher der Artikel bei Google in den Suchergebnissen steigt, desto besser muss er wohl sein. Ist das so?

Nein, denn im Umkehrschluss würde es ja heißen, dass Artikel auf Seite 2 und 3 und noch weiter hinten nicht gut wären. Das kann ja aber nicht stimmen. Ich lese viele gute Artikel, die ich nicht über Google gefunden habe.

Man sieht also, es kommt darauf an, von welcher Seite man Artikel betrachtet und wie man diese dann bewertet.

Ich als Blogger nutze natürlich die Suchergebnisse und die Zugriffszahlen um gute Artikel aus meinem Archiv zu identifizieren.

Meine Top-Artikel der letzten drei Tage sind z.B.

Google Adsense: Was ist der Seiten-CTR, CPC und RPM

Sternbewertungen in eigenem Artikel verwenden (GD Star Rating)

Mit Strato einen Blog (WordPress) erstellen (Teil 1)

Das sind also 3 Artikel die von meinen Besuchern als richtig gut empfunden werden. Ist dem so? Ich glaube nicht. Natürlich gibt es eine Korrelation zwischen Aufrufen und richtig guten Artikeln. Aber ich möchte darauf hinweisen, dass es nicht die Masse der Besucher macht und bestimmt, welcher Artikel richtig gut. Manche Artikel werden einfach nicht gefunden.

Also drehen wir die Betrachtungsrichtung.

Was macht für mich als Leser einen richtig guten Artikel aus?

Wie sehe ich Artikel und warum lese ich bestimmte Artikel und andere nicht?

1. Die Überschrift

Ich als Leser lese einen Artikel zum Beispiel nur dann, wenn die Überschrift packend ist. Es muss mich interessieren.

Dabei kommt mein Blogger-Dasein dazwischen. Ich lese manche Artikel, weil ich selbst drüber schreiben will oder schon geschrieben habe. Das eröffnet neue Sichtweisen.

Manchmal habe ich ein Problem und möchte dieses Lösen. Verspricht die Überschrift mir mein Problem zu lösen, lese ich den Artikel.

Neugierde wecken, heißt auch Artikel lesen. Ich erwische mich manchmal Artikel zu lesen, obwohl ich keine Zeit habe. Hier war ich dann einfach nur Neugierig drauf geworden.

2. Einführung

Hat der Blogger es geschafft mich zu interessieren, ist der Teaser also die Einführung in den Artikel wichtig. Geht es dort nicht um mein Thema oder wird meine Neugierde nicht weiter geschürt, hat der Artikel oft verloren.

Auch wenn hier schon unhaltbare Versprechen gegeben werden oder die Einführung gegenüber der Überschrift grotten langweilig ist, gehe ich häufig weiter (im übertragenem Sinne).

3. Mehrwert

Jetzt kommt wieder die Geschichte mit dem Mehrwert. Ja, ja Die Sache mit dem Mehrwert (Content is King!) ist schon ein Thema für sich.

In dem verlinkten Artikel von mir könnt Ihr mal meine Gedanken zum Mehrwert lesen. Es muss ein Artikel sein, der es schafft, dass der Leser mit MEHR wieder geht, als er gekommen ist.

Es geht also darum ein Problem gelöst zu haben oder Ihm Arbeit zu ersparen, Ihm mehr Wissen vermittelt zu haben oder auch nur Ihm eine Idee eingepflanzt zu haben.

Habt Ihr das erreicht, dann hat der Artikel einen Mehrwert. Ob er davon erfolgreich wird, weiß ich nicht.

Das wäre eigentlich schon alles, was es zu guten Blogartikeln zu sagen gibt.

Mein Tipp an Euch

Jetzt habe ich recht viel geschrieben und möchte mit einem Tipp abschließen.

Es gibt viele Menschen die viel mehr Wissen als Ihr und ich. Diese vielen Menschen lesen sicherlich auch mal Euren und meinen Blog. Und vor allem am Anfang sind es so viele Menschen, dass Ihr Euer Wissen im Blog kaum weitergebt.

Aber Ihr und ich auch werdet lernen. Erfahrungen sammeln. Artikel schreiben. Kommentare beantworten und das mehr und mehr. Und wenn Ihr dabei bleibt, dann werdet Ihr sehen, dass es immer weniger Menschen geben wird, die mehr Wissen als Ihr.

Diese Menschen wollen dann Eure Hilfe und wollen Wissen wie Ihr das macht. Ab diesem Zeitpunkt sind Eure Artikel gute Blogartikel.

Um dahin zu kommen, benötigt Ihr aber Zeit, Geduld und viele Stunden um zu lernen. Ich lerne zum Beispiel indem ich alles Aufschreibe. Das findet Ihr hier im Blog. Und ab und zu gibt es dann einen Artikel, den meine Besucher als besonders gut bewerten und dieser eine Artikel macht mich dann stolz.

Mein Tipp also: Fangt einfach an zu schreiben und schreibt das was Ihr wisst und nicht was andere hören wollen. Schreibt was Euch Spaß macht. Der Rest kommt von allein.

Hier kommt Ihr noch einmal zu Blog-Parade von Martin: Was macht richtig gute Blogartikel aus? (Blogparade)

Und es gibt schon einen ersten weiteren Teilnehmer. Auf dem Blog Eckendenker könnt Ihr den Artikel Blogparade: Was machen richtig gute Blogartikel aus? lesen.


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