Direktvermarktung (Teil 12) – Geld verdienen mit Werbung in Blogs

Im letzten Teil meiner 12teiligen Serie über Geld verdienen mit Werbung im Blog geht es um die Direktvermarktung. Dies ist die Vermarktungsform mit dem höchsten Einnahmepotential.

Wer in seinem Blog die Direktvermarktung erfolgreich einsetzen kann, der hat seine Einnahmen meistens auf einen Stand gebracht, bei dem man sich keine Sorgen mehr um den Blog machen muss. Manche Blogger schaffen es allein über die Direktvermarktung mehr als 1000 € im Monat einzunehmen.

Ich möchte hier wieder beschreiben, was dies ist und welche Möglichkeiten man mit der Direktvermarktung im Blog hat.

Ich bleibe nun wieder in meiner altbekannten Struktur und beschreibe die Direktvermarktung mit den Überschriften, die ich in den letzten 11 Artikeln auch schon verwendet habe.

Was ist die Direktvermarktung?

Die Direktvermarktung eines Blogs ist, wie schon erwähnt, die höchste Form der Monetarisierung eines Blogs. Hier kann man am meisten Geld mit einem Blog verdienen.

Bei der Direktvermarktung geht es darum einen direkten Partner zu finden, der bestimmte Werbeplätze direkt bucht. Dazu muss man häufig sehr viel Zeit investieren um diese Partner zu Werben und zu bekommen.

Natürlich funktioniert das meist erst dann gut, wenn man wirklich in die Bereiche von mehreren hundert bis tausend Besucher am Tag kommt.

Hat man diese Bereiche aber erst einmal geschafft, dann läuft meist das Geschäft mit der Direktvermarktung automatisch.

Bei der Direktvermarktung geht es also nicht mehr darum bestimmte Affiliate-Programme oder direkte Partnerprogramme zu finden, sondern wirklich um den direkten Kontakt mit den Kunden.

Lohnt sich eine direkte Partnerschaft für meinen Blog?

Diese Frage ist einfach nur mit Ja zu beantworten. Eine direkte Partnerschaft sichert das Einkommen durch einen Blog. Hierbei werden oft Monatsweise die Werbeplätze vergeben und das bindet nicht nur die Kunden, sondern sorgt auch für eine konstante Auslastung der Werbeplätze.

Während man bei Google Adsense oder Amazon mit den Werbeplätzen starken Schwankungen unterlegen ist, wird die Direktvermarktung monatlich abgerechnet.

Hier kann man also direkt mit einem monatlichen Einkommen in einer bestimmte Höhe rechnen.

Die Preise die hierfür gezahlt werden gehen von 5-10 € im Monat bis zu mehreren hundert Euro im Monat. Schaut Euch mal in Eurem Bereich um. Die A-Blogger (siehe Artikel: Wohin wollte Ihr mit Eurem Blog? (A-Blogger, B-Blogger oder C-Blogger)) in Euren Nischen haben oft Werbeseiten in den Blog integriert und manche legen dort auch Ihre Preise der Werbeflächen offen.

Dort kann man sehen, welche Einnahmen wirklich möglich sind.

Was kann man an Geld mit einem Blog verdienen?

Je nachdem wie viele Besucher Ihr mit Eurem Blog anzieht, könnt Ihr hier mehrere hundert Euro im Monat verdienen.

Schauen wir uns doch mal eine Werbeseite eines A-Bloggers in meinem Bereich an. Peer Wandiger auf www.selbstaendig-im-netz.de hat eine Werbeseite für seinen Blog erstellt.

Schaut man sich diese Seite (Hier werben bei Peer) einmal an, dann sieht man das die Werbeplätze hier für 250 €/Monat vergeben werden und diese auch ausgebucht sind.

Hier muss man natürlich auch mal schauen, wie viele Besucher und Seitenaufrufe er im Monat generiert. Er hat mittlerweile über 150.000 Besucher auf dem Blog und das jeden Monat. Das sind natürlich Traumzahlen für jeden Werber.

Schaut man sich nun auch mal seinen letzten Einnahmenreport aus dem Jahr 2011 (Einnahmen SIN Oktober 2011).

Dort hat er allein über die Direktvermarktung 1.612 € in dem Monat generiert. Hier sind keine Affiliate-Programme oder anderes verwendet worden, sondern das sind die Einnahmen, die er über die Vermietung von Werbeplätzen generiert hat.

Ihr seht, das sich die Direktvermarktung wirklich lohnt.

Schwierig ist hier der Startschuss zu dieser Direktvermarktung. Es dauert meist sehr lange bis man sich in den Besucherregionen bewegt, bei denen die Werbepartner direkt auf einen Zukommen.

In meinem Astronomie-.Blog hatte ich schon einige direkte Kunden. Hier im Blog konnte ich noch niemanden dazu bewegen, ein Werbebanner zu buchen, auch wenn ich meine Werbeseite fertig habe und mit einigen Firmen in Kontakt stehe. Das kommt aber sicherlich mit den entsprechenden Besucherzahlen auch.

Was gilt es zu beachten?

Zu beachten gilt hier, dass man sich direkt mit den Kunden auseinander setzt. Wenn man einen Werbeplatz vermietet, muss für den Kunden transparent sein, wo seine Werbung platziert wird. Er bezahlt ja nun direkt dafür.

Hier sollte man seinen Blog also so vorbereiten, dass es Möglich ist, Werbeplätze anzubieten. Diese Monatsweise zu belegen und die Werbung auch wieder entfernen, wenn der gebuchte Zeitraum abgelaufen ist.

Weiterhin muss man dem Kunden eine Rechnung ausstellen. Dazu sollte man sich entsprechende Vorlagen besorgen. Schließlich geht man hier mit dem Kunden eine direkte vertragliche Bindung ein.

Hier solltet Ihr also darauf achten, dass der Kunde keine Falschinformationen erhält und auch das Ihr die zugesicherten vertraglichen Leistungen erfüllen könnt. Sonst lauft Ihr schnell mal in einen Vertragsbruch rein und dieser kann rechtliche Konsequenzen haben.

Wer also in die Direktvermarktung wechseln möchte, sollte darauf vorbereitet sein.

Der Dienst im Überblick

Name Direktvermarktung
Type -
Vergütungsmodi Zahlung pro Monat
Vergütung 1 € bis OpenEnd (hier gibts keine Obergrenze)
CTR-Wert (mein Durchschnitt) -
Webseite eigene Blog
   

Fazit

Wer mit seinen Besucherzahlen in einen Bereich kommt, bei dem die Kunden auf einen Aufmerksam werden oder wer es schafft eine Dienstleistung eines Kunden direkt zu vermarkten, der hat hier das Potential wirklich viel Geld mit seinem Blog zu verdienen.

Das Ausbuchen von Werbeplätze im Blog kann einem den Lebensunterhalt sichern. Wer sich die A- oder B-Blogger aus seinem Bereich mal anschaut, wird schnell merken, wie viel man mit der Direktvermarktung verdienen kann.

Das geht dann im Jahr sehr schnell mal in den 5- oder 6-stelligen Bereich.

Die Schwierigkeiten bei der Direktvermarktung sollte man aber nicht unterschätzen. Der Kunde erwartet hier neben hohen Besucherzahlen und dadurch viele Klicks auf sein Banner eine gewisse Professionalität.

Phasen wo der Blog nicht erreichbar ist oder es keinerlei Aktivitäten auf dem Blog gibt, der wird es schwer haben solche Direktvermarktungen anzubieten oder verkaufen zu können.

Auch das falsche Darstellen von Besucherzahlen kann als Betrug gewertet werden. Ehrlichkeit und Offenheit sind die Stichwörter bei der Direktvermarktung. Man verkauft hier ja schließlich etwas. Nämlich einen Werbeplatz auf seinem Blog.

Achtet also auf so etwas und bereitet Euch auf Direktvermarktung gut vor.

Abschluss

Hier gibt es nicht wie gewohnt einen Ausblick. Die Serie endet an dieser Stelle. Es gibt sicherlich noch viele weitere Partnerprogramme und Anbieter die man vorstellen kann.

Ich habe Euch meine Dienste vorgestellt und daher bleibt mir nur noch einmal eine Übersicht über die Artikel zu geben. Ich hoffe die Serie hat Euch geholfen und Ihr habt den ein oder anderen Partner für Euch entdeckt.

Den Hauptartikel findet Ihr hier:

Geld verdienen mit Werbung

Alle Teile dieser Serie hier:

Viel Spaß beim Geld verdienen mit Werbung in Blogs wünscht Euch – Stefan


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