Der Blog-Start – Besucherströme messen (Google Analytics) (Teil 6)

Gestern erst haben wir uns um die ersten Einstellungen im Blog gekümmert. Im heutigen 6 Teil meiner Serie zum Blog-Start möchte ich mit Euch zusammen Google Analytics betrachten.

Jeder Blogger sollte wissen woher die Besucher kommen. Dazu ist es nötig einen Dienst zu finden, der die Besucherströme messen kann.

Ich verwende dazu den wohl bekanntesten Dienst. Natürlich könnt Ihr auch andere Dienste, wie zum Beispiel Piwik, nutzen. Kommt also mit und schaut Euch an, wie man Google Analytics nun in den eigenen Blog einbauen kann.


Google Analytics

Der Dienst von Google mit dem schönen Namen Analytics misst die Besucherströme. Dazu kann man sich diverse Bericht zur Auswertung anschauen. Beim Messen von Besucherströmen spiele viele Faktoren eine Rolle.

Woher kommen die Besucher? Wo landen diese? Wie lange bleiben sie auf dem Blog? Wie viele Seiten schauen sie sich an? Das alles sind Fragen die mit Google Analytics beantwortet werden. Der Dienst stellt noch sehr viele weitere Kennwerte zur Verfügung. Diese sind aber hier nicht Bestandteil des Artikels. Vielmehr möchte ich mit Euch durch die Einrichtung gehen.

Wer den Dienst Google Analytics verwenden möchte, der benötigt als erstes einen Account bei Google. Ihr müsst Euch also Anmelden um den Dienst zu nutzen.

Habt Ihr das erledigt, dann kann es gleich an die Einrichtung gehen. Geht also auf die Seite www.google.de/analytics und meldet Euch mit Eurem Google Account an.

Jetzt könnt Ihr über die Verwaltung (oben rechts) ein neues Konto erstellen. Dazu klickt Ihr einfach auf Neues Konto und damit komme Ihr in den Bereich wo Ihr nun Eure Webseite anlegen könnt.

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Als erstes müsst Ihr angeben, was Ihr mit Google Analytics erfassen wollt. Wir wollen natürlich eine Webseite erfassen. Also einfach auf Website klicken.

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Jetzt muss der Name der Webseite angegeben werden und natürlich die URL zu Eurer Seite. Im Bild habe ich das für unseren Geburtstagsblog schon einmal eingetragen.

Unten legt Ihr nun noch die Branche fest und wichtig ist, dass Ihr die richtige Zeitzone für die Berichte angebt. Sonst stimmt die Zeitangabe in den Berichten nicht.

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Im nächsten Schritt kann man nun seinen Tracking-Code abrufen. Der Tracking-Code dient dazu das Google Analytics auch Eure Webseite erfassen kann.

Nach dem Klick auf den Button Tracking-ID abrufen kann man nun also den Code generieren lassen. Natürlich darf man vorher noch die Nutzungsbedingungen akzeptieren und erhalt anschließend den Code.

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Im nächsten Fenster wird also nun der Code angezeigt. Ich habe meinen Code natürlich verborgen, da nur ich diesen Code einsehen darf. Er sollte nicht öffentlich zugänglich gemacht werden.

Jetzt geht es darum diesen Code in den Blog einzubauen. Dazu kann man einige Plug-Ins verwenden. Ich persönlich binde diesen Code lieber direkt in den Blog ein.

Damit der Code nun auf allen Seiten automatisch erscheint, kann man diesen in den Header des Blogs einbauen. Dieser Header wird ja bei jedem Seitenaufruf geladen.

Dieser Punkt ist recht wichtig. Bindet Ihr den Code zum Beispiel nur auf der Hauptseite des Blogs ein, dann wird auch nur die Hauptseite geloggt. Die meisten Besucher kommen aber über die Artikel auf den Blog und würden dadurch nicht mehr erfasst werden.

Code im Blog einbauen

Wir gehen also wieder in unser Backend des Blogs. Wer nicht weiß was das Backend des Blogs ist, der kann sich meinen Artikel von Gestern anschauen. Hier findet Ihr den Artikel: Der Blog-Start – Grundeinstellungen zu unseren Blog

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Um nun den Code im Header einzubauen geht Ihr im Backend auf das Design (linke Seite) und dort auf Editor. Dort findet Ihr alle Code-Dateien Eures Design.

Rechts sucht Ihr Euch nun die Header.php-Datei raus. Diese ist meist mit Kopfzeile oder Header bezeichnet.

Dort sucht Ihr Euch den Bereich body heraus und kopiert den Code dann direkt dort hinein.

Ich habe die entsprechenden Stellen Gelb markiert und den Code rot umrandet.

Jetzt noch auf Aktualisieren geklickt und schon ist der Code eingebaut. Natürlich findet Ihr auch Anleitungen im Netz oder auch direkt bei Google wie man den Code einbaut.

Wer das ganze mal mit einem Plug-In durchführen möchte, kann sich das in diesem Video anschauen.

Das Ziel ist erreicht

Wer nun alles richtig gemacht hat, kann in seinem Analytics-Konto nachschauen und findet unter den Tracking-Informationen den Status. Wenn dort Tracking installiert steht, dann ist man fertig.

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Jetzt ist man fertig mit dem Einbau des Tracking-Codes und man kann sich nun die Hundertausende von Besuchern in Google Analytics anschauen. Oder die ersten drei!

Ich habe das schon am 10.3. eingerichtet und zwar als ich den Blog gestartet habe.

Da ich auf Happy-B-Day aber noch nicht veröffentlicht habe, hält sich das Besucheraufkommen in Grenzen.

Hier kann man mal mein Besucheraufkommen seit dem Blogstart sehen.

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Todo

Richtet Euch Euer Google Analytics-Konto ein und baut in Euren WP-Blog den Tracking-Code ein. Danach könnt Ihr Euch die Besucherströme anschauen und sehen, wie sich der Blog entwickelt.

Ausblick

Im nächsten Teil der Serie Der Blog-Start geht es um rechtliche Dinge beim Bloggen. Viele Blogs die aus dem privaten Umfeld gestartet werden vernachlässigen diese Dinge. Daher sollte man darauf achten, was man im Blog tut und was sogar vorgeschrieben ist. Wie werden ein Impressum für unseren Blog erstellen und etwas über Werbung im Blog reden.


Die Serie

 


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