Rankseller (Teil 7) – Geld verdienen mit Werbung in Blogs

Heute möchte ich Euch den nächsten Teil meiner 12teiligen Serie zum Geld verdienen mit Werbung im Blog vorstellen. Diesen Teil habe ich im Hauptartikel schon zwei Mal geändert.

Erst wollte ich Euch Trigami vorstellen. Dieser Dienst wurde ja vor einiger Zeit von Ebuzzing übernommen. Nachdem ich mir diesen Dienst genauer angeschaut hatte, habe ich aber mich dazu entschlossen diesen Dienst aus meinem Einnahmeportfolio rauszunehmen, da er nicht wirklich zu meinem Blog passt.

Deshalb habe ich hier einen Dienst eingebaut, den ich erst seit Januar verwende, der aber schon seit Anfang an schöne Einnahmen generiert hat. Daher stelle ich Euch hier den rankseller*-Dienst vor.

Wie bei den letzten 6 Artikeln auch, werde ich die Struktur beibehalten.

Was ist Rankseller?

Rankseller ist ein junges Startup-Unternehmen und verfolgt im Blog-Marketing eine ähnliche Strategie wie Hallimash (siehe Teil 6). Hierbei werden aber nicht nur Produktbeschreibungen oder bezahlte Artikel angeboten, sondern auch der Linkverkauf.

Es ist also wieder eine Schnittstelle zwischen Advertisern (Werbern) und Publishern (Bloggern).

Dabei können sich beide Parteien anmelden und die Informationen hinterlegen. Die Advertiser tummeln sich dabei im Bereich der Ausschreibungen herum und können dort Ihre Kampagnen anbieten.

Die Publisher tragen Ihre Blogs ein und bieten Ihre Dienstleistungen im Marktplatz an.

Dadurch hat rankseller eine bidirektionale Schnittstelle geschaffen. Der Unterschied zu anderen Anbietern ist hier also, dass die Advertiser plötzlich auch Aktiv werden können und sich entsprechende Blogs heraussuchen.

Wie funktioniert der Dienst?

Natürlich möchte ich Euch wieder zeigen wie der Dienst funktioniert. Dabei werde ich mich aber vor allem auf die Publisher konzentrieren. Schließlich will ich zeigen wie man mit Bloggen und Werbung Geld verdienen kann und nicht wie man es ausgibt.

Als Publisher funktioniert der Dienst, wie bei allen anderen auch. Man gehe auf die Webseite von rankseller.de * und meldet sich dort an.

Anschließend kann man seinen Blog eintragen und diesen beschreiben. Auf die Beschreibung sollte man auch Wert legen, da bei dem Dienst von rankseller ja auch die Advertiser auf einen zukommen können.

Neben der Beschreibung muss man noch eine Kategorie angeben und, was ich sehr interessant finde, auch angeben welche Linkart (nofollow oder dofollow) man verwendet und ob gekaufte Artikel als Werbung markiert werden.

Diese beiden Angaben sind recht wichtig für Advertiser, die ja im Normalfall einen dofollow-Link haben möchten und nicht unbedingt als Werbung markiert werden wollen.

Nachdem der Blog eingetragen ist ermittelt rankseller als erstes die Kennwerte zum Blog. Hierbei werden der Pagerank, SEOKicks Domainpop und der Sistrix-Sichtbarkeitsindex ermittelt.

Diese 3 Werte dienen dem Werber dazu den Blog einzuordnen und den Wert zu ermitteln. Man kann bei der Bloganmeldung noch mitangeben, welche Preisvorstellungen man für Artikel oder Links hat. Dadurch kann der Werber sich zusätzlich orientieren.

Hat man alles erledigt und der Blog wurde freigeschaltet, geht die Vermarktung des Blogs los. 2 Möglichkeiten zum Geld verdienen stehen einem nun offen.

Bei der Möglichkeit 1 kommt der Advertiser direkt auf einen zu. Das ist mir kurz nach der Bloganmeldung passiert. Sowohl für meinen Astronomie-Blog als auch für diesen Blog hier.

Ich habe also automatisch Angebote erhalten. Bei dem einen Angebot ging es um einen bezahlten Artikel für einen Geschenkeshop und bei dem anderen nur um einen Linkkauf.

Die zweite Möglichkeit ist selbst aktiv zu werden und sich auf Kampagnen zu bewerben. Dazu geht der Blogger in die Ausschreibungen und kann sich dort nach entsprechenden Kampagnen umschauen. 

Hierbei gibt der Advertiser an, was er erwartet, wie viel Budget er zur Verfügung hat und welche Voraussetzungen er für den Blog angibt. Um hier zu einem Abschluss zu kommen, sollte man natürlich einen Blog mit entsprechenden Kennwerten besitzen, sonst darf man sich schon gar nicht auf eine Kampagne bewerben.

Lohnt sich rankseller für meinen Blog?

Hier muss ich die Aussage treffen: JA!

Ich habe mich im Januar angemeldet und sofort eine Anfrage für meinen sehr speziellen Blog “Astronomie” erhalten. Der Artikel war recht schnell geschrieben und das Thema passte auch recht gut zu meinen Blog-Themen. Allein dieser Umstand hat mich von rankseller überzeugt. Eine zweite Anfrage konnte ich diesen Monat in diesen Blog hier einbauen und das wird der Einnahmereport Anfang nächsten Monats auch zeigen.

Die Bidirektionalität macht es möglich, dass man sich hier nicht nur auf Kampagnen bewirbt, sondern auch von Advertisern direkt angeschrieben wird. Das erhöht die Chance gutes Geld mit diesem Dienst zu verdienen.

Man sollte natürlich auch bei diesem Anbieter mit einem Blog an den Start gehen, der schon eine gewisse Reichweite besitzt. Da hier aber die Kennwerte automatisch ermittelt werden, muss man nicht jeden Monat seine Besucher oder sonstiges eintragen, sondern wenn sich der Blog positiv entwickelt, sollten die Angebote weiter automatisch reinflattern.

Was kann man an Geld mit einem Blog verdienen?

Die Verdienstmöglichkeit bei rankseller ist ganz klar der Linkverkauf und der Artikelverkauf. Je nachdem was man für einen Blog betreibt und wie populär dieser ist, kann ein Artikel oder auch nur ein Link zwischen 10 € und 50 € einbringen.

Je nachdem wie aktiv man hier ist, kann hier schon ein ordentlicher Verdienst zusammen kommen. Man sollte natürlich niemals nur auf ein Pferd setzen, aber als Ergänzung zu anderen Anbietern kann man rankseller sehr empfehlen.

Weiterhin kann man das Partnerprogramm benutzen um neue Nutzer wie Advertiser und Blogger bewerben. Dabei verdient man an den Umsätzen dieser Advertiser und der Blogger mit. Rankseller ist ja daran interessiert hier möglichst viele Blogger und Werbekunden zusammen zu bringen.

Wenn man einen Werbekunden wirbt, dann erhält man 25% von der rankseller-Provision. Wirbt man einen Blogger und macht dieser Umsatz (also Einnahmen), dann erhält man auch dort 25% von der Rankseller-Provision. Auf der rankseller*-Webseite findet man Beispielrechnungen zu den Provisionen.

Was gilt es zu beachten?

Wie immer gilt es zu beachten, dass man sich an die Regeln hält. Ich habe aber noch 2-3 Punkte die mich an dem Dienst leicht stören.

Dies liegt aber nicht an rankseller selbst, sondern eher, wie man mit Werbung im Internet umgeht.

Bei der Anmeldung habe ich ja gesagt, soll man angeben ob der Link markiert wird und der Artikel als Werbung gekennzeichnet wird.

Gibt man hier beides an, werden die Chancen einen Auftrag zu bekommen stark herabgesetzt. Das liegt einfach in der Natur der Werbung. Nach Möglichkeit soll Werbung nicht als solche ersichtlich werden.

Markiert man also einen Artikel nicht, dann kann dies als Schleichwerbung gewertet werden. Sollten Leser von Blogs das rausbekommen und es folgen kritische Stimmen, dann kann das einem Blog schon sehr Schaden.

Hier bin ich also in einem moralischen Hin und Her gefangen. Vor allem mein Astronomie-Blog ist ja aus einem Hobby entstanden und so ist die Leserschaft auch sehr stark von dem Hobby geprägt. Diese möchten nicht unbedingt bezahlte Artikel bei mir im Blog lesen.

Dies sollte man immer im Hinterkopf behalten.

Der Dienst im Überblick

Name Rankseller
Type Artikelwerbung und Linkverkauf
Vergütung je nach Anbieter zwischen 10 und 50 €
CTR-Wert spielt hier keine Rolle
Webseite www.rankseller.de *
   

Fazit

Der Dienst rankseller ist sehr interessant und kann auch für junge Blogs interessant sein zum Geld verdienen mit Werbung.

Was ich sehr positiv finde ist die Offenheit des Dienstes. Die Oberfläche ist sehr gut gestaltet und bei Facebook wurde mir sofort geantwortet. Das zeugt von hoher Kommunikationsbereitschaft und das das Team wirklich erfolgreich werden möchte. Guter Support gehört für mich bei einem Unternehmen immer dazu.

Ich werde diesen Dienst dieses Jahr weiter beobachten und nutzen und sicherlich zum Ende des Jahres die Erfahrungen noch einmal zusammen fassen.


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