Hallimash (Teil 6)–Geld verdienen mit Werbung in Blogs

Im Teil 6 geht es heute, bei meiner Serie Geld verdienen mit Werbung in Blogs, um den Anbieter Hallimash*.

Dieser Artikel stellt damit auch das Bergfest meiner Artikelserie dar. 6 Teile sind mit dem heutigen erschienen. 6 Teile folgenden dann noch.

Wie Ihr mit Hallimash Geld verdienen könnt und was dieser Dienst ist könnt Ihr in dem heutigen Artikel nachlesen.

Die Struktur werde ich wieder beibehalten und Euch beschreiben, was der Dienst ist, wie er funktioniert und was dieser für Euch Blogger bringen kann.

Was ist Hallimash?

Wie bei den anderen Diensten auch ist Hallimash ein Dienst der sich an Werbekunden und Publisher richtet. Gut, was sollte hier auch anders sein?

Na der Inhalt ist etwas ander ausgerichtet. Jeder Werbekunde möchte gern, dass seine Werbung möglichst direkt die gewünschte Zielgruppe trifft.

Dieses Ziel kann man durch komplizierte Algorithmen erreichen, die die Webseite und Blogs analysiert und dadurch die geeignete Werbung darstellt.

Das Ziel lässt sich aber auch anders erreichen. Ein Werbekunde spezifiziert eine Zielgruppe und ein Publisher mit der entsprechenden Seite kann nun konkret auswählen, ob dieses Angebot die Besucher seines Blogs interessieren könnte. Es wird hier also der menschliche Faktor eingebracht.

Schließlich sollte jeder Publisher seine Zielgruppe kennen.

Was heißt das jetzt in Bezug auf Hallimash? Ganz einfach. Man testet nicht mehr selbst, sondern lässt sich am besten für seine Artikel bezahlen. Und hier kommt Hallimash ins Spiel.

Wie funktioniert der Dienst?

Der Dienst funktioniert dahingehend einfach, dass man als Publisher seinen Blog als erstes anmeldet und diesen beschreibt.

Hallimash informiert dann über entsprechende Kampagnen. Meist per E-Mail und man kann sich dann auf eine entsprechende Kampagne bewerben.

Der Werbekunde kann dann entscheiden ob der Blog wirklich zum Thema passt oder nicht.

Die Kampagnen haben ein bestimmtes Start-Datum und ein festgelegtes Enddatum. Der Werbekunde spezifiziert noch wie viel Wörter er im Artikel erwartet.

In der Detailansicht der Kampagne sieht man dann noch mehr an Beschreibungen und Besonderheiten. So wird z.B. eine Pflichtverlinkung zur Webseite des Produktes spezifiziert. Häufig auch als Nofollow-Link, aber nicht immer.

Blog Marketing

Hat man dann den Zuschlag für die Kampagne erhalten, kann man in der festgelegten Zeit einen Artikel schreiben. Dabei geht es um Produktreviews oder bestimmte Dienstleistungen die man bewerben soll.

Das Interessante an dem Werbemittel über Blogartikel zu gehen ist, dass der Blogger nicht festgelegt ist, etwas positives zu schreiben. Ich muss das Produkt nicht hochloben.

Es geht darum seine Erfahrungen nieder zu schreiben und dafür bekommt man manchmal sogar das Produkt zur Verfügung gestellt. Manche Publisher bezahlen sogar die Artikel mit diesen Produkten.

Damit sind wir auch schon bei der Vergütung.

Bei Hallimash gibt es keine Vergütung ala PPC oder PPL. Also es wird nach Klicks bezahlt, sondern nach der Vergütung die der Werbekunde bezahlen möchte.

Lohnt sich Hallimash für meinen Blog?

Ich habe vor 4 Jahren meinen Astronomieblog bei Hallimash registriert und bisher keinen einzigen Artikel für Hallimash geschrieben.

Dies liegt aber nicht daran, dass Hallimash mir keine Angebote gemacht hat, sondern das dieser Blog einfach so spezifisch ist, dass kaum jemand mit Astronomie Werbeartikel schalten will.

Dieser Blog hier ist noch zu jung. Ich kenne aber Blogger die von Anfang an Artikel für Hallimash und Co. geschrieben haben.

Interessant ist der Dienst auch für junge Blogs. Da hier nach Artikeln und nicht nach Klicks oder Sales vergütet werden, kann man hier relativ viel Geld auch schon mit einem Artikel verdienen.

Natürlich muss hier auch ein wenig abstriche machen. Jeder Werbekunde ist daran interessiert, dass seine Werbung möglichst viele Menschen erreicht. Also wird man mit 10 Besuchern am Tag auch eher abgewiesen bei den Kampagnen.

Was kann man an Geld mit einem Blog verdienen?

Die Verdienstmöglichkeiten habe ich oben schon beschrieben. Es werden hier zwischen 10 € bis 40 € pro Artikel bezahlt. Das ist so der Schnitt wenn man mal durch die Kampagnen schaut.

Wenn man also 3-4 Artikel im Monat schreiben kann, kommt man schon auf gut 100 € im Monat an verdienst.

Natürlich ist auch Hallimash daran interessiert, so viele Blogger wie möglich in der Datenbank zu führen. Daher hat auch Hallimash selbst ein Partnerprogramm.

Über dieses Partnerprogramm erhält man 5 € aufs Konto, wenn man einen Blogger wirbt. Diese Vergütung erhält man aber nur einmalig und auch erst wenn der Blogger sein erstes Review geschrieben hat.

Hier wird man also im Gegensatz zu den Lifetime-Provisionen nicht all zu viel Erwarten können.

Was gilt es zu beachten?

Hier gilt es eigentlich recht wenig zu beachten. Man sollte natürlich seinen Blog mit den gesetzlichen Bestimmungen in Einklang bringen. Dies gilt aber nicht nur für Hallimash, sondern grundsätzlich.

Wer ein Produktreview schreibt, darf gerne auch die Nachteile eines Produktes aufführen und seine Erfahrungen mit dem Produkt darstellen. Dies sollte aber auch jeden Fall im Rahmen bleiben.

Lügen oder Verunglimpfungen sollte man hier vermeiden. Gegen eine fachlich korrekte Kritik kann natürlich kein Werbekunde etwas sagen. Aber Aussagen wie “Das Produkt xyz ist blöd” oder ähnliches sollte man einfach weglassen.

Was ich sehr wichtig finde, ist die Besucher eines Blogs darauf aufmerksam zu machen, dass dieser Artikel ein Werbeartikel ist. Sprich das das Produkt welches man vorstellt auch gesponsort wird bzw. von Hallimash eine Provision bezahlt wird.

Ich konnte zwar in den Bestimmungen von Hallimash keinen Passus finden, der besagt das man dies tun muss, aber sollten Eure Leser mal auf den Dreh kommen, dass Ihr bezahlte Artikel schreibt, ohne eine Markierung einzufügen, dann wird dies Eurem Blog eher Schaden. Ihr verliert sehr an Glaubwürdigkeit.

Bei der Reichweitenermittlung eines Blogs genügte es früher die Reichweite in Visits und Pageviews per Hand einzugeben. Mittlerweile ist Hallimash von diesem Vertrauensmodel abgekommen und lasst einen Code in die Webseite integrieren. Diese misst ähnlich wie Google die Visits auf dem Blog.

Wer solche Codes nicht einbauen will, muss sich wohl einen anderen Anbieter suchen.

Der Dienst im Überblick

Name Hallimash
Type Artikelwerbung (Produkt- und Diesntleistungsreviews)
Vergütung je nach Anbieter zwischen 10 und 40 €
CTR-Wert spielt hier keine Rolle
Webseite www.hallimash.com *
   

Fazit

Der Dienst Hallimash* kann neben anderen Vermarktungsmöglichkeiten ein guter Zusatzverdienst sein.

Wer das entsprechende Profil besitzt und damit eine gewisse Reichweite hat, kann mit den Kampagnen gutes Geld verdienen. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Artikelwerbung auch Artikel in dem Blog erscheinen.

Dies sorgt nicht nur für eine Einnahme durch Hallimash, sondern auch dafür das der Blog aktiv betreut wird und es immer wieder neue Inhalte gibt.

Schaut Euch Hallimash einfach an und seht wie Ihr Euren Blog vermarkten könnt.

Ausblick

Neben Hallimash gibt es noch den zweiten großen Vermarkter von Artikelwerbung. Früher hieß dieser Trigami. Mittlerweile heißt dieser Ebuzzing.

Ich habe dies schon im Hauptartikel geändert.


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2 Kommentare

  • Hallo Stefan,

    die Idee hinter Hallimash ist zwar sehr gut, aber in den letzten Monaten tut sich dort nur sehr wenig. Ich hatte bis jetzt einmal das große Glück, dort eine erfolgreiche Kampagne abschließen zu können, aber das war bereits vor 6 Monaten.

    Gruß,
    Robert

    • Hallo Robert,
      das höre ich aus allen Richtungen und habe auch drüber nachgedacht, dies im Artikel zu beschrieben. Doch es war eher ein Gefühl und Hörensagen und daher hab ichs weggelassen. Jeder muss für sich selbst entscheiden was geht und was nicht und Hallimash und Co. werden sicherlich immernoch Ihre Einnahmen haben, sonst wär der Dienst ja nicht mehr da!
      Danke für Deine Erfahrungen.
      Gruß
      Stefan

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