Zanox (Teil 4) – Geld verdienen mit Werbung in Blogs

Im vierten Teil meine Serie zum Geld verdienen mit Werbung in Blogs möchte ich heute den Affiliate-Dienstleister Zanox ansprechen.

Dabei möchte ich Euch wieder zeigen, was Zanox* ist und wie man mit Zanox im eigenen Blog Geld verdienen kann.

Aber auch die Nachteile und Schwierigkeiten mit den Partnerprogramm Zanox möchte ich in diesem Artikel ansprechen. Es ist nämlich nicht immer Sinnvoll Zanox auf der Webseite einzusetzen. Wo hier die Randbedingungen liegen könnt Ihr in diesem Artikel nachlesen.

Ich werde hier wieder die gleich Struktur für den Artikel verwenden und beginne wieder damit, zu erklären was Zanox eigentlich ist.

Was ist zanox?

Ähnlich wie Adiro oder Contaxe gehört zanox zu den Affiliate-Netzwerken. Hierbei hebt sich aber zanox etwas ab. Laut zanox selbst ist es das größte Affiliate-Netzwerk und wurde sogar im Jahr 2012 zum “Bestes Affiliate-Netzwerk 2012” gewählt. Warum schreibe ich “ähnlich wie Adiro…”. Es gibt bei den Affiliate-Netzwerken einen wichtigen Unterschied. Man kann sich aussuchen wofür man werben möchte.

Zanox stellt also hierbei  eine Schnittstelle zwischen Advertisern (Werbekunden) und Publishern (Veröffentlichern/Bloggern).

Man kann sich hier also bei dem Netzwerk anmelden und für spezielle Themen Werbung aussuchen und diese dann auf dem Blog schalten.

Das ist ein sehr großer Vorteil, zu dem ich aber noch komme.

Wie funktioniert der Dienst?

Wie oben schon beschrieben, ist Zanox auch hier eine Schnittstelle zwischen Kunden, die Werbung veröffentlichen wollen und Bloggern/Webseitenbetreibern, die mittels Werbung Geld verdienen möchten.

Nachdem man sich bei Zanox als Publisher angemeldet hat, kann man nun aus den geschalteten Partnerprogrammen auswählen.

Dazu muss man erst seine sogenannte Werbefläche, also die Webseite auf der man Werbung einbinden will, spezifizieren und auch validieren. Schließlich möchte Zanox sicher stellen, dass die Webseite auch einem gehört oder man zumindest administrativen Zugriff auf die Seite besitzt.

Zanox bietet in der Auswahl mehr als 4.000 Partnerprogramme und hat damit eine wirklich gute Basis um mit fast jedem Thema mind. ein Partnerprogramm zur Verfügung zu stellen.

Die Oberfläche von Zanox ist sehr einfach zu bedienen und die Suche nach Partnerprogrammen gestaltet sich sehr einfach.

Hat man ein Partnerprogramm gefunden, dann kann man sich dafür Bewerben. Dabei kontrolliert der Werbekunde, ob die Werbung wirklich in die Webseite passt oder eben nicht und schaltet dann das Partnerprogramm frei.

Nun kann sich die Werbemittel anschauen. Diese Werbemittel sind dann Banner in verschiedenen Größen oder Textlinks mit speziellem Texten. Hier kann man nun Auswählen, was auf die Webseite soll und bindet dann den Affiliate-Code mit der Kennung in seine Webseite ein.

Ab diesem Zeitpunkt muss man nur noch Kunden begeistern auf diesen zu Klicken oder die entsprechende Zielgruppe für die Werbung auf der Webseite zu haben.

Bei den Vergütungsmodellen gibt es wie bei Adiro (Teil 3), Amazon (Teil 2) oder Google Adsense (Teil 1) unterschiedlichen Methoden:

PPC – Pay per Click

Die sogenannte Klickvergütung ist natürlich die einfachste Form für den Publisher Geld zu verdienen. Hierbei wird man pro Klick auf das Werbebanner oder den Werbelink bezahlt. Google Adsense war hier das beste Beispiel.

PPS – Pay per Sale

Bei der Verkaufsvergütung wird man erst bezahlt, wenn der Kunde der auf die Werbung geklickt hat, noch einen Schritt weiter geht. Hierbei muss der Kunde etwas kaufen und man wird dann per Sale (Verkauf) mit einer Provision bezahlt. Das kann in einigen Bereichen wirklich viel Geld sein.

PPL – Pay per Lead

Bei der Vergütung nach Lead, also dem Kontakt, wird man für das Ausfüllen eines Formulars bezahlt. Hierbei ist dem Werbe die Adresse des Kunden so wichtig, dass er dafür eine Provision gibt. Online-Spiele sind in diesem Marktsegment stark vertreten, da hier meistens die Anmeldung zum Spiel schon dafür sorgt, dass der geworbene Kunde später Geld im Spiel ausgibt.

PPV – Pay per View

Pay per View ist noch etwas einfach als die PPC-Vergütung. Hierbei wird gezählt wie oft ein Werbebanner eingeblendet wurde und man wird dann für einen bestimmte Anzahl an Einblendungen bezahlt.

Es gibt noch einige weitere Vergütungsmodelle, aber die sind die gängigsten und häufigsten.

Wer sich also einen Partner heraussucht, der sollte die Vergütungsmodelle kennen. Nicht immer ist das Modell mit der höchsten Provision auch das Modell, welches am besten in den Blog passt oder am meisten Einnahmen generiert.

Lohnt sich Zanox für meinen Blog?

Ich weiß das einige Blogs mit ähnlichen Themen über Affiliate wirklich sehr gute Ergebnisse generieren. Man sollte sich also wirklich diese Anbieter anschauen.

Wie bei den anderen Werbenetzwerken auch, zählt hier auch die Randbedingung: Besucher sind alles.

Man muss eine gewisse Anzahl an Besuchern haben um hier signifikante Umsätze zu haben. Hierbei gibt es aber eine kleine Besonderheit. Während bei den anderen Netzwerken wirklich über die reine Masse der Besucher gegangen wird und damit der CTR-Wert eine übergeordnete Rolle spielt, kann es mit einem Affiliate-Programm schon ausreichen, eine ganz spezielle, eng zugeschnittene Zielgruppe anzusprechen.

Stellt Euch folgendes Szenario vor:

Ich habe eine Webseite erstellt zu einem sehr speziellen Produkt. Für dieses Produkt tummeln sich viele Werbekunden im Netz, trotzdem kommen auf meine Webseite nur ca.: 10 Besucher am Tag. Wenn ich dieses Produkt nun geschickt bewerbe und mit einem ganz konkreten Partnerprogramm auf dieses Produkt werbe, kann ich plötzlich CTR-Werte von 10%-50% erreichen. Das heißt ich habe plötzlich 1-5 Besucher die auf den Link klicken.

Diese enge Werbeform, die ganz konkret auf die Zielgruppe ausgerichtet ist, kann dafür Sorgen, dass ich hier viele Einnahmen mit relativ wenigen Besuchern erreiche.

Ihr alle kennt solche Seite. Es sind kleine Affiliate-Seiten die mit wenigem Inhalt und ganz spezieller enger Werbung wirklich gutes Geld einbringen.

In meinem Astronomie-Blog lohnt sich zanox übrigens gar nicht. Dazu werden ich aber später bei den beachtenswerten Tipps noch etwas sagen.

Was kann man an Geld mit einem Blog verdienen?

Diese Frage lässt sich sehr schwer beantworten. Das liegt nämlich daran, dass man ja nun mit mehreren Partner zusammen arbeitet und wie Ihr oben gesehen habt, jeder ein anderes Vergütungsmodel besitzt.

Ich habe Euch mal zwei Webseiten rausgesucht, die mit den Affiliates gutes Geld verdienen. Nur damit Ihr mal ein gefühlt bekommt, was wirklich damit geht:

Selbständig-im-Netz: Meine Blogeinnahmen im Juni 2010 – In diesem Artikel wurde gezeigt, dass man mit diesen Affiliate-Netzwerken 1378,82 Euro erwirtschaftet hat. Das ist beachtlich.

Selbständig 2.0: Meine Blogeinnahmen im Dezember 2012 – Die Einnahmen liegen hier zwar mit 531,12 € nicht ganz so hoch wie im ersten Beispiel, aber es zeigt doch trotzdem in welche Bereiche man hier vorstoßen kann.

Was gilt es zu beachten?

Diese Affiliate-Programme haben viele Vorteile, die ich im obigen Text ja schon angesprochen habe.

Der größte Vorteil ist die zugestrickte Werbung auf entsprechende Zielgruppen. Ich kann in der Affiliate-Programmdatenbank von Zanox mir genau die Werbung heraussuchen, die für meine Leserschaft interessant sein könnte.

Natürlich muss man auch hier wieder probieren. Aber das Testen lässt sich ja leicht implementieren und wenn man es ordentlich anstellt, sollte man schnell sehen, welche Werbung zum Erfolg führt und welche nicht.

Es gibt natürlich auch Nachteile bei der ganzen Geschichte.

So sind die meisten Partnerprogramme auf die Vergütungsform PPS ausgelegt. Einen Verkauf zu generieren ist im Internet nicht immer einfach.

Bei Amazon-Artikel habe ich es beschrieben. Hier muss der Leser ein hohes Vertrauen in die beworbene Seite stecken, sonst kauft er dort keine Leistungen oder Produkte ein.

Ein anderer, großer Nachteil ist der Vorteil den ich oben beschrieben habe.

Das direkt Werben ist dann ein Nachteil, wenn man eine Nische bewerben möchte, für den die es keine Advertiser gibt.

So ist mein Nischenblog über das Thema Astronomie kaum bzw. gar nicht über Zanox bewerbbar.

Es finden sich dort keine Partnerprogramme, die entfernt oder besser nah mit dem Thema Astronomie zu tun haben. Das liegt daran, dass es hier wenige Shops gibt, die solche Sachen wie Teleskop oder Okulare verkaufen wollen. Und wenn doch, dann bewegen sich diese Anbieter und Shops nicht in solchen Affiliate-Netzwerken.

Themenfremde Werbung sollte man aber tunlichst vermeiden. Diese Werbung im Blog einzublenden mit der blinden Hoffnung jemand wird sich schon dafür interessieren, wird eher zum Gegenteil führen.

Die Besucher werden es als störend empfinden, Werbung zu sehen, die nicht zum Thema passt.

Der Dienst im Überblick

Name Zanox*
Type Affiliate-Netzwerk
Vergütung PPC, PPS, PPV, PPL – alle Vergütungsmodelle, die die Partner von zanox zur Verfügung stellen.
CTR-Wert von 0-50% (oder höher – die Zielgruppenwerbung kann viele oder gar keinen erreichen)
Webseite zanox.de*

 

Fazit

Das Affiliate-Netzwerk ist eine gute Möglichkeit sehr zielgruppengerichtet Werbung auf dem eigenen Blog zu schalten.

Die Einnahmen die mit solcher Zielgruppenwerbung möglich sind sehr hoch und man sollte diesen Dienst wirklich ausprobieren. Sucht nach speziellen Partnerprogrammen bei Zanox und bindet diese in Euren Blog ein.

Die Besucher der Seite sollten ein gewissen Vertrauen in Eure Webseite haben, schließlich gebt Ihr hier mit der Werbung auch eine Empfehlung ab.

Themenfremde Werbung sollte man vermeiden. Das kann zu negativen Folgen im Blog führen und auf Hoffnung basierte Werbung zu schalten, sollte man eh nicht tun. Untersucht was am besten läuft und schaltet danach die Werbeprogramme. Dann hat man sehr gute Chancen mit dem Affiliate-Netzwerk sehr gute Einnahmen zu erzielen.

Ausblick

Dies war nun der 4. Teil meine Serie Geld verdienen mit Werbung in Blogs. Im nächsten Teil werde ich wieder ein Affiliate-Netzwerk anschauen. Dieses mal wird es dann um Superclix* gehen und was diesen Anbieter von zum Beispiel Zanox* unterscheidet.


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4 Kommentare

  • Ich arbeite schon seit längerem mit Zanox Partnerprogrammen und bin bisher sehr zufrieden. Allerdings finde ich die Benutzeroberfläche nicht so übersichtlich wie bei anderen Partnernetzwerken, deshalb arbeite ich auch noch mit weiteren Affiliate.Netzwerken wie z. B. affilinet, belboon oder superclix.

    • Hi,
      Die neue Oberfläche von Zanox finde ich persönlich sehr gelungen. Da gefällt mir Superclix zum Beispiel nicht. So sind die Geschmäcker verschieden :-) Auch wenn die Oberfläche und Benutzung sicherlich eine Rolle spielt, so sind die passenden Partner doch ein wenig wichtiger oder?
      Gruss
      Stefan

  • Hallo,
    ich bin schon länger bei zanox angemeldet, war aber erstmal nur auf “Beobachtungstour”. Da aber immer viele tolle, neue Angebote dabei sind, habe ich mich jetzt auch mal in das Abenteuer “Affiliate Marketing” gestürzt…

  • Hallo,
    ein sehr informativer Artikel. Ich werde jetzt bei Zanox vorbeischauen,
    ob es für mich was passendes da ist, danke.

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