Google Adsense (Teil 1) – Geld verdienen mit Werbung in Blogs

Gestern erst habe ich eine neue Artikelserie ins Leben gerufen und damit diese auch gleich gefüllt wird, möchte ich heute mit dem ersten Artikel der Serie anfange.

Es geht in der Artikelserie um die Werbung in einem Blog. Hierbei möchte ich die einzelnen Anbieter beschreiben, mit denen ich persönlich Erfahrungen gesammelt habe.

In dem ersten Teil dieser 12teiligen Serie werde ich Google Adsense beschreiben. Jeder der mit dem Gedanken spielt Geld im Blog zu verdienen wird den Dienst von Google kennen und sicherlich auch einsetzen.

Ob dieser aber immer die beste Wahl ist, könnt Ihr in diesem ersten Teil nachlesen.

Mit diesem ersten Artikel werde ich versuchen eine globale Struktur für die Serie aufzubauen. Meistens habe ich die Strukturen schon im Kopf, ich möchte aber nicht ausschließen, dass im laufe der Serie sich das ein oder andere ändert.

Neben meinen Erfahrungen möchte ich natürlich auch den Einsteigern ein wenig mehr Informationen auf den Weg geben. Daher werde ich die Dienste immer erst im globalen Beschreiben um dann auf die Vor- und Nachteile im Blog einzugehen.

Was ist Google Adsense?

Google Adsense ist ein Werbedienst. Gut, das hätte jeder an dem Serientitel erraten können. Dieser Werbedienst von Google ermöglicht es Publishern (Veröffentlichern) themenbezogene Werbung in die Webseite oder eben auch in einen Blog einzusetzen.

Adsense ist das größte Werbenetzwerk innerhalb des Internets und bisher kommt hier kein anderer Werber an diesen Dienst heran.

Das hängt zum einen daran, dass der Dienst von Google kommt, aber auch daran, dass Ihn halt so viele Werbekunden und Publisher verwenden.

Wie funktioniert der Dienst?

Innerhalb dieses Werbenetzwerkes können Kunden Werbeanzeigen buchen. Diese werden automatisch von Google an die Publisher verteilt. Man braucht sich also nicht selbst darum kümmern, welche Anzeigen im Blog erscheinen. Google scannt dabei die Webseite (und darin sind die bei Google nun mal echt gut)und analysiert dabei in welche Kategorie die Webseite fällt.

Anhand dieser Daten entscheidet sich dann welche Werbung auf dem Blog eingesetzt werden soll. Sprich der Blog-Besucher erhält im besten Fall kontextbezogene Werbung.

Das ist Ziel der ganzen Geschichte. Schließlich will niemand in einem Hunde-Blog Werbung für eine Waschmaschine sehen. Das würde keinen Sinn machen.

Natürlich möchte Google es den Anwendern wirklich einfach machen und daher findet man mittlerweile auch bei YouTube ganz viele Informationen zu Adsense.

Hier habe ich Euch vom Adsense-Kanal mal das Einsteigervideo herausgesucht.

Ihr könnt Euch natürlich auch die anderen Videos anschauen und wer schon mit Adsense arbeitet, sollte dies auch tun, da hier sehr viele Tipps und Tricks verraten werden.

Lohnt sich Adsense für meinen Blog?

Da Adsense so ziemlich die einfachste Werbeform ist, mit der man im Internet Geld verdienen kann, würde ich sagen JA.

Wie bei allem gibt es hier aber ein großes ABER. Wie bei fast jeder Werbeform ist auch der Erfolg mit Google Adsense an die Besucherzahl geknüpft.

Das heißt, je mehr Besucher Ihr habt desto mehr Einnahmen werdet Ihr über Google Adsense erzielen. Wenn Ihr also mit einem Blog durchstartet und am Tag 10-20 Besucher habt, dann wird die Einnahme relativ gering aussehen.

Es ist auf jeden Fall einen Gedanken wert. Ihr solltet aber vorher nachdenken, ob man gleich von Anfang an Werbung einblenden lässt. Ihr werdet unten noch sehen, was man benötigt um wirklich Geld mit Adsense zu verdienen.

Solltet Ihr Euch entscheiden auch mit geringeren Besucherzahlen in die Werbung mit Google Adsense einzusteigen, dann sollte Euch die Auszahlungsgrenze bekannt sein.

Diese liegt bei Google Adsense genau bei 70 €. Das ist nicht gerade wenig und bei mir hat es fast 1,3 Jahre gedauert bis ich meine erste Auszahlung von Google erhalten habe. Langsam reduziert sich dieser Auszahlungszeit. Er liegt aber immer noch bei mehreren Monaten bis eine Auszahlung zustande kommt.

Mit dem unten stehenden Beispiel könnt Ihr Euch ausrechnen, wie lange Ihr wohl brauchen würdet bis zur ersten Auszahlung.

Was kann man an Geld mit einem Blog verdienen?

Im Gegensatz zu einigen anderen Werbeformen schüttet Google einen Klick-Preis aus. Diese Klick-Preis-Ausschüttung nennt sich PPC und heißt ausgeschrieben Pay-per-Click.

Das heißt das man hier pro Click auf die Werbeanzeige bezahlt wird. Das hört sich schon einmal gut an. In SEO (Search-Engine-Optimization) werden Webseiten mit entsprechenden Keywords so aufbereitet, dass diese einen möglichst hohen Klickpreis erzielen.

Wie hoch ist aber der Klickpreis? Diese Information gibt Google nicht preis. Verständlicherweise, da sonst findige Geschäftsleute auf die entsprechenden Keywords Webseiten erstellen und alle anderen Werbekunden bei Google nichts mehr buchen.

Ich habe aber bei Wikipedia über Adsense gelesen, dass der Klickpreis im Gesamtdurchschnitt wohl bei ca. 20 US-Cent liegt und das kann ich ungefähr bestätigen.

Trotzdem sollte man sich nun hier nicht täuschen lassen. Damit Ihr gleich einen zweiten Begriff aus der Welt der Affiliates (Werber) kennen lernt, möchte ich das Augenmerk auf den sogenannten CTR-Wert werfen.

Wer schon Einnahmen mit Google Adsense generiert, kann sich in seiner Übersicht diesen Wert einmal anschauen. Ausgeschrieben nennt dieser sich click-through rate oder eingedeutscht Durchklickrate.

Diese Rate wird in % angegeben und bezeichnet den prozentualen Wert der Klicks bei einer bestimmten Anzeigenanzahl. Wenn man sich diese Rate anschaut, dann liegt diese z.B. in meinem Astronomie-Blog zwischen  0,5% und 1%. Das heißt, dass von 100 Besuchern, denen einen Adsenseanzeige gezeigt wird im Schnitt 0,5 bis 1 Besucher auf ein Google Adsense Banner klickt.

Nun kann sich jeder mit einem einfachen Dreisatz ausrechnen, wie viele Besucher der Blog oder die Webseite haben muss um z.B. 100 € im Monat zu verdienen.

Beispiel

Okay, ich mach es Euch einfach. Um 100 € zu verdienen braucht Ihr 500 Klicks auf Adsense-Werbebanner. Nimmt man jetzt den CTR-Wert mit 1% an, dann benötigt Ihr 50.000 Impressionen (Seitenaufrufe) pro Monat mit Adsense-Banner drin.

Das ist eine Hausnummer oder? Natürlich werdet Ihr bei Eurer Suche nach CTR-Werten auch Blogs treffen, die einen höheren CTR-Wert besitzen. Das kommt stark auf das Thema der Webseite an und wie viele Werbekunden in diesem Thema unterwegs sind.

Was gilt es zu beachten?

Wie gesagt Adsense kann man sehr einfach in einen Blog einbauen. Dazu gibt es sogar schon eine Menge an Plug-Ins für WordPress zum Beispiel.

Ihr solltet aber einige Dinge beachten.

Der ein oder andere könnte nun auf die Idee kommen, dass man ja selbst auf seine Werbung klickt. Hier möchte ich aber gleich die Warnung aussprechen, so etwas tunlichst zu unterlassen.

Das hat zwei Gründe. Google ist ständig dabei zu kontrollieren ob sogenannte Illegale Klicks auf Werbebanner stattgefunden haben. Ihr könntet durch eine solche Aktion also aus dem Werbenetzwerk fliegen.

Weiterhin kommt dies einem Betrug gleich. Schließlich haben Googles Werbekunden bezahlt, dass wirklich interessierte User auf die Werbung klicken und dadurch Geschäft generieren. Geht Ihr diesen illegalen Weg, dann kann Euch im schlimmsten Fall Betrug vorgeworfen werden und dieser ist bekanntlich Strafbar.

Weiterhin solltet Ihr nicht unendlich viel Werbung in Eure Blogs einbauen. Google erlaubt 3 Werbeplätze pro Seite. Wo diese sich befinden spielt im ersten Schritt keine Rolle. Ab dem 4. Platz wird aber kein weiteres Banner eingeblendet.

Es sollte aber auch in Eurem Interesse liegen nicht die Webseite mit beliebig vieler Werbung zuzuschütten. Das würde Besucher nur abschrecken.

Tipps für Adsense-Benutzer

Wer schon ein Google Konto besitzt und Adsense Werbung einsetzt, dem seien noch einige Tipps ans Herz gelegt.

Die Adsense-Werbeeinnahmen scheinen automatisch zu laufen. Um hier aber Möglichst viel aus den Banner und Einblendungen heraus zu holen, bedarf es eines ständigen Optimieren und Testen.

Ich habe zum Beispiel im Januar 2013 auf meinen Blogs einen Test gestartet, bei denen ich die Banner im Kopf der Artikel nur noch auf der linken Seite einblenden lasse. Ich werde beobachten ob der CTR-Wert dabei steigt, fällt oder gleich bleibt.

Weiterhin kann man viel am Design der Anzeigen tun und auch unerwünschte Werbung ausblenden lassen. In meinem Astronomie-Blog kommt zum Beispiel viel Astrologie-Werbung. Da meiner Meinung nach Astrologie aber nichts mit Astronomie zu tun hat, möchte ich meinen Besuchern diese Werbung nicht zeigen.

Oben habe ich schon erwähnt das es einen YouTube-Channel von Adsense gibt. Dieser ist sehr interessant und bietet viele Informationen. (YouTube-Channel)

Aber auch der deutsche Blog Inside Adsense Blog bietet viele Informationen Rund um Adsense und Werbebanner. (Inside Adsense Blog)

Der Dienst im Überblick

Name Google Adsense
Type Werbenetzwerk
Vergütungsmodi PPC (Pay-Per-Click)
Vergütung ca. 0,20 € pro Klick
CTR-Wert (mein Durchschnitt) 1%
Webseite Google Adsense
Weitere Infos Adsense YouTube-Channel
  Inside Adsense Blog
  Wikipedia
   

Fazit

Google Adsense bietet mit seinem riesigen Netzwerk alles was ein Blogger benötigt um im Internet Geld zu verdienen.

Wer damit starten möchte, hat es wirklich einfach. Man gehe einfach auf Google Adsense* meldet sich dort und seinen Blog an und kann gleich loslegen.

Nutzt die Chance der vielen Informationen. Dadurch das YouTube einfach das größte Werbenetzwerk ist, kann man sehr viele Informationen bekommen. Optimierung und richtiger Einbau von Werbebannern wird nicht nur von Google beschrieben.

Haltet Euch aber an die Richtlinien, sonst gibt es Strafen und man will nicht wirklich auf der Black-Liste bei Google stehen oder?

Ausblick

Im nächsten Teil meiner Serie zum Geld verdienen mit Werbung gehe ich auf Amazon ein. Amazon kennt so ziemlich jeder, dass man aber mit Amazon auch im Blog Geld verdienen kann, wissen vielleicht nicht alle. Amazon ist dahingehend interessant, dass man hier wesentlich spezifischer das Blog-Thema bewerben kann. Ich freue mich auf jeden Fall diesen Werbepartner etwas genauer zu betrachten.

Das war nun der erste Teil meiner Serie zum Geld verdienen mit Werbung in Blogs. Es würde mich freuen auch Eure Meinung zu hören. Ist Adsense bei Euch erfolgreich. Wie sieht der CTR-Wert bei Euch aus? Was haltet Ihr von dem Artikel?


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3 Kommentare

  • Adsense ist bei meinem Weihnachtsblog mit die wichtigste Einnahmequelle in der kurzen Saisonzeit die verbleibt.

    Das ist auch das Problem wenn man einen saisonalen Blog betreibt bzw. die Besucher saisonal nur kommen, das man für das testen und oprimieren nur ein sehr enges Zeitfenster hat.

    Die derzeitigen Einblendungen von anderen Affiliate Diensten werde ich nach derzeitiger Einschätzung wahrscheinlich streichen und statt dessen versuchen direkt Werbeplätze zu platzieren.

    Jedenfalls ein interessanter Bericht, den ich gerne gelesen habe.

  • Sehr gut dargestellt und erklärt. Auch ich nutze adsense. Ich denke das Adsense gerade in Nischen Blogs sich bezahlt macht. Ich betreibe zwar kein Blog habe aber auf einigen meiner Seiten ebenfalls Adsense und mus sagen auch wenn viele das PPC nicht mehr rentabel sei, bestätigen doch die Ausnahmen die Regeln. Wer drauf verzichtet ist selberschuld. Danke für deinen Beitrag weiter so.

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