Rückblick auf meine Blogpause

© Jeanette Dietl - Fotolia.comWie sicherlich die meisten in meinem Blog schon gesehen habe, hatte ich mal wieder eine längere Blogpause eingelegt.

Seit Februar sind keine weiteren Artikel von mir geschrieben worden. Trotzdem habe ich den Blog verfolgt und mir ab und an Gedanken gemacht, was ich wohl mit diesem Blog hier anstelle.

Warum ich eine längere Blogpause eingelegt habe, wie Ihr daraus lernen könnt und was in die Zeit passiert ist und was die Leser trotz der fehlenden Artikel interessiert habt, könnt Ihr hier nachlesen.

Wie oben schon erwähnt möchte ich Euch einen Rückblick geben.

Die meistgelesenen Artikel in meiner Abwesenheit

Ich habe hier mal die Artikel seit Februar aufgeführt. Dabei zeige ich die Top-5-Artikel.

Top 1: Wie erstelle ich einen Blog? – Dieser Artikel scheint sehr gefragt zu sein. Das heißt das hier wohl viel Bedarf besteht, wie man einen Blog erstellt. Ich werde mich um das Thema wohl noch einmal kümmern müssen.

Top 2: Nischenblog-Einnahmen im Dezember 2011 (+349% Einnahmezuwachs) – Tja, dies war mein letzter Einnahmenartikel vor der Blogpause. Diese Artikel sind sehr gern gelesen und ich werde weiterhin die Einnahmen veröffentlichen.

Top 3: Blog einrichten (Wie erstelle ich einen Blog?) – Gehört zu dem Top 1-Artikel. Ist der erste Artikel aus der Serie und wie schon gesagt ein wohl sehr gefragtes Thema.

Top 4: iPad App für Blogger: WordPress (Gratis) – Die iPad-App-Artikel waren schon immer ein gutes Thema und wenn man hier die Möglichkeiten der mobilen Freiheit mit den Lesern teilen kann, dann freut es mich sehr.

Top 5: Die Idee und der Titel (Wie erstelle ich einen Blog?) – Gehört zu der Artikelserie von Platz 1 und Platz 3 und sagt mit das ich mich zwingend um das Thema kümmern muss.

Ich finde diese Top-5 sehr interessant und ich gebe zu das ich solch Top-Listen mag. Es hat nämlich zwei Hintergründe. Zum einen dient es dazu zu sehen, welche Artikel am besten ankommen und man kann diese Themen noch einmal aufgreifen und zum anderen bleiben die Hauptthemen im Kopf, damit man darauf verweisen kann.

Man sollte sich immer mal wieder ältere Artikel anschauen und entweder einen Folgeartikel entwerfen oder die Artikel anpassen.

Blogpausen und warum diese entstehen

Nun aber zu meiner Blog-Pause. Wie ich schon mehrfach betont habe, bin ich nicht Hauptberuflich Blogger. Mit meinen geringen Einnahmen ließe sich das auch gar nicht bewerkstelligen. Trotzdem habe ich mich zu diesem Projekt durchgerungen, da es mir viel Spaß macht und ich gern andere an meinen kleinen und großen Experimenten teilhaben lasse.

Nun sollte aber jeder Wissen, der es mir nachmachen möchte, dass ein Blog Arbeit bedeutet und man sich neben seinem Beruf, seiner Familie und Freunden und seiner Freizeit auch um den Blog zu kümmern hat.

Nicht jedem liegt das und auch wenn man in einer Phase der Ruhe mit solchen Projekten startet, muss einem bewusst sein, dass es im restlichen Leben immer wieder Änderungen gibt.

So hat sich zum Beispiel meine Stellenbeschreibung etwas geändert. Ich habe im Beruf wesentlich mehr Verantwortung übernommen und bin nun auch häufig unterwegs. Ich komm zum Beispiel gestern aus Moskau von einer Konferenz zurück.

Da ich meine vorherige Arbeit aber abschließen musste, hatte ich plötzlich 2 Jobs und meine Blogs. Beim Job kann ich keine Kompromisse eingehen. Dieser sichert mir meinen Lebensunterhalt und meinen Lebensstandard.

Daher musste das Hobby, nämlich der Blog leiden. Tja, nun bin ich nicht wie viele Selbstständige auf die tägliche Blogarbeit und deren Einnahmen angewiesen, sondern führe diesen Blog ja als Experimentlogbuch für meine anderen.

Trotzdem ist es dann immer mal wieder Schade über Monate dieses Projekt schlafen zu sehen und auch mein schlechtes Gewissen meinen Lesern gegenüber wird mit der Zeit immer größer.

Durch die Überlast an Arbeit muss ich aber Grundsätzlich etwas ändern. Ich werde in nächster Zeit dazu was schreiben, da sich mir hier ganz neue Welten aufgetan haben und ich gemerkt habe, dass es viel, viel mehr auf der Welt gibt.

Meiner Meinung gehören Blogpausen auch mit zum Bloggen. Warum sollte es sonst ein eigenes Wort dafür geben? Ich bin der Meinung, dass man sich auch manchmal sammeln muss. Man wird Betriebsblind, meint das man ständig das gleiche schreibt, kann durch intensives Bloggen weniger den Geist schweifen lassen.

Nach meiner Blogpause sehe ich viele Dinge in einem anderen Licht und hoffe das ich diese Erfahrungen auch weiter geben.

Wer recht guten Content (Inhalt) in seinem Blog hat, der wird auch keine größeren Besuchereinbrüche erwarten dürfen. Auch wenn meine Besucheranzahl noch nicht all zu hoch ist, habe ich doch eine fast konstante Anzahl über die Monate gehabt. Das heißt, dass ein Großteil über die einzelnen Artikel kommen und max. erst erschrecken, wenn diese dann auf die Hauptseite gehen.

Vielleicht könnt Ihr mir sagen, wie Ihr das mit Blogpausen seht?

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Ein Kommentar

  • Hallo Stefan,
    Ich gönne dir deine Pause, da du ja normalerweise sehr viele Artikel veröffentlichst mit vergleichsweise niedrigen Einnahmen. Ich habe selbst nur phasenweise Lust meine Blogs wieder mit Inhalt zu befüllen, daher kann ich das gut verstehen.

    LG
    Blogger

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