WordPress Plug-In AdRotate

Nun habe ich schon zwei Artikel über die Split-Tests geschrieben. Diese Split-Tests habe ich mit dem WordPress Plug-In AdRotate durchgeführt bzw. führe diese immer noch durch. Die Artikel der Split-Tests waren Split-Test für interne Bannerwerbung und Split-Test für Bannerwerbung mit dem Worpress-Plug-In AdRotate.

Da ich aber in den Tests recht wenig auf das Plug-In selbst eingegangen bin, möchte ich das hier nachholen.

Was ist AdRotate?

AdRotate ist ein WordPress Plug-In von Arnan de Gans. Da Plug-In ist kostenlos und kann über die Plug-In-Seite Eures WordPress-Blogs geladen werden.

Zur Homepage des Plug-Ins kommt Ihr hier: AdRotate-Side

Das Plug-In kann dafür benutzt werden um Ads, also einzubindenden Code auf einfach Weise in Euren Blog zu integrieren.

Dabei kann man die Ads statistisch erfassen und auswerten. Es bringt also einen großen Vorteil mit, wenn man Werbung eines Kunden einbindet, welcher Wissen möchte wie oft die Werbung angeschaut oder auch angeklickt wurde.

Habt Ihr das Plug-In AdRotate installiert und aktiviert könnt Ihr das Plug-In nun benutzen.

Was kann AdRotate?

AdRotate kann aber eine ganze Menge mehr als nur Ads in die Artikel oder den Blog zu integrieren.

Neben dem Anlegen von einzelnen Ad-Codes, kann man diese in Gruppen organisieren. Dabei überlast man die Anzeigensteuerung komplett AdRotate.

Wer mehrere Banner anzeigen lassen möchte, kann die Ads oder auch die Gruppen in sogenannte Blöcke einbauen. Dabei legt man fest, welches Ad wo angezeigt werden soll.

Neben den Einzel-Report pro Ad oder pro Gruppe, kann man sich einen globalen Report ausgeben lassen.

Unter Einstellungen kann man noch einige Settings vornehmen. Da die meisten Einstellungen nicht unbedingt relevant für diesen Artikel sind, gehe ich darauf nicht weiter ein. Ich habe an den Settings bisher nichts verstellt.

Wie benutzt man AdRotate?

Ein neues Ad anlegen

Um ein neues Ad einzubinden braucht Ihr natürlich erst einmal einen Ad-Code. Je nachdem welche Werbung Ihr einbinden wollt, braucht Ihr den entsprechenden Ad-Code. Ich habe hier mal den Ad-Code meiner Blog-Parade aufgezeigt. Ihr könnt also auch interne Werbung mittels des Plug-In einbinden und schauen wie oft diese angeklickt wurde.

<a href=”http://www.geld-verdienen-mit-nischenblog.de/2011/05/15/blogparade-social-media-fr-blogs/”><img src=”http://www.geld-verdienen-mit-nischenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Blogparade-300×200.png”</img></a>

Ihr seht das es eigentlich ein ganz einfacher Link mit einem Bild ist.

Habt Ihr also Euren Ad-Code und seit auf den Punkt New Ad gegangen, dann müsst Ihr erst einmal einen Titel vergeben und den Code einbinden.

image

Danach könnt Ihr einstellen, wie lange das Ad sichtbar sein soll. Das ist eine gute Option für Ads die von Werbekunden gebucht wurden und Ihr wirklich nur für die Zeit die Werbung einbinden wollt.

Danach müsst Ihr das Ad von aktivieren und schon könnt Ihr das Ad in Euren Blog einbauen. AdRotate zeigt gleich an, wie Ihr das machen könnt.

Entweder geht das per PHP Code oder über einen direkten Link zu AdRotate.

image

Wer den Code per Clicktracking mitverfolgen möchte muss noch zwei Änderungen vornehmen.

Als erstes muss man die Option Clicktracking auf Enable schalten und die URL die Beobachtet werden soll muss hier eingebunden werden.

In meinem Beispielcode ist das die URL http://www.geld-verdienen-mit-nischenblog.de/2011/05/15/blogparade-social-media-fr-blogs/.

Dafür muss man im Ad-Code diese URL nun durch den Bezeichner %link% ersetzen.

Der Ad-Code sieht dann so aus:

<a href=”%link%”><img src=”http://www.geld-verdienen-mit-nischenblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Blogparade-300×200.png”</img></a>

Sobald Ihr also jetzt Euren Code in den Blog einbaut, wird das anschauen und anklicken mitgeloggt.

Ihr könnt jetzt noch weitere Einstellungen für das Ad vornehmen. Das Banner kann nun genauso eingebaut werden, wie der Link. Welchen Vorteil das bringen soll, weiß ich nicht. Ich habe die Option bisher nicht benutzt.

Man kann auch noch Einstellen, wann das Ad ausgeschaltet wird. Dabei kann man Maximale Klickanzahl und Maximale Impressionen einbauen. Also wenn Ihr ein Ad deaktivieren wollt, wenn es 1000 angeschaut oder angeklickt wurde, dann schaltet sich das Ad automatisch ab.

Man kann hier auch Milestones für die Impressionen und Klicks eingeben. Diese Milestones werden dann in dem Report dargestellt.

Solltet Ihr schon Gruppen angelegt haben, dann kann man das neue Ad in die Gruppen einfügen, ansonsten sieht man hier noch keine Gruppe.

Eine wichtige Option für ein Ad ist die Wichtung. Habt Ihr zwei Ads und wollte diese zwar Abwechselnd darstellen, aber das eine vielleicht häufiger als das andere, dann kann man dem Ad hier eine Wichtung mitgeben. Die Wichtung gibt es in 5 Einstellstufen. Von 2,4,6,8 bis 10. Dabei gilt 2 als am wenigsten und 10 als am höchsten gewichtet.

Eine Gruppe anlegen

Bei den Gruppen gibt man nicht so viele Optionen an. Man kann eine ID vergeben und einen Namen und dann noch eine Fallback-Group. Arbeitet Ihr mit den Impressions- und Clickraten oder mit einem Datum welches bald abläuft, dann solltet Ihr immer eine Fallback-Gruppe haben, damit der Werbeplatz nicht ausversehen leer bleibt.

image

Habt Ihr nun 2 oder mehr aktive Ads in eine Gruppe eingebunden und die Gruppe ist im Blog sichtbar, dann steuert AdRotate die Ansicht der Gruppe nach der Wichtung. Damit mache ich zum Beispiel meine Split-Tests. Ich binde für einen Split-Test natürlich nur 2 Ads in eine Gruppe ein.

Einen Block anlegen

Die Blocks dienen nun dem Anlegen und verwalten mehrerer Gruppen. Sprich, wenn Ihr ein 4×4 Feld in der Sidebar anlegen und kontrollieren wollte, dann kann man das mit dem Block-Handling aus AdRotate tun.

image

Hierbei gibt man neben dem Namen und der ID, auch die Matrix an. Also die Spalten- und Zeilenanzahl. Damit bestimmte Abstände und andere Formierungsmittel eingebunden werden können, hat AdRotate extra zwei Felder für Before ad und After ad eingefügt. Dort kann man Code für die Steuerung der Ads eingeben.

An sich ist man nun mit AdRotate fertig. Man kann einzelne Ads, Gruppen oder Blöcke anlegen und diese direkt in den Blog integrieren.

Bei der Sidebar gibt es noch etwas besonderes. In Widgets funktioniert direkter oder PHP-Code nicht, da ein Textwidget immer HTML-Code haben möchte.

imageDamit man diesen Umstand lösen kann, liefert AdRotate gleich ein AdRotate-Widget mit dazu.

Dazu zieht man sich das AdRotate-Widget einfach auf die entsprechende Sidebar oder den Footer- oder Header-Bereich und gibt an, was man Anzeigen lassen möchte.

Ein Ad, eine Gruppe oder einen Block. Danach gibt man die ID an und schon hat man AdRotate in die Seitenleiste integriert.

Ab dem Zeitpunkt kann man sich also die Impressionen und die Klickraten der einzelnen Ads oder der Gruppen anzeigen lassen.

Für die Blogparade sieht das so aus:

image

Hat man mehrere Banner in einer Gruppe sieht das ein wenig anders aus.

Der Report sieht nun für die Blogparade so aus:

image

Damit hat man eine sehr gute Möglichkeit seine Effektivität der Bannerplätze zu messen. Man kann natürlich für die Auswertung der Seite andere Tools verwenden, aber ich muss sagen, das AdRotate einem das sehr einfach macht.

Und durch die Steuerung abwechselnd etwas anzuzeigen eignet es sich hervorragend um gegen Bannerblindheit vorzugehen.

Ich bin zufrieden mit dem Plug-In und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.


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