wpSEO vs. WordPress SEO – Eine Entscheidung

WordPress SEO vs. wpSEO © Beboy - Fotolia.comVor einiger Zeit habe ich mich ja entschieden einmal das SEO Plug-In wpSEO zu testen und habe es durch mein bisheriges WordPress Plug-In “Wordpress SEO” ersetzt. Ich hatte hier im Blog im Artikel Zwei SEO-Plug-Ins: WordPress SEO gegen wpSEO darüber berichtet und wollte Euch nun an dem Ergebnis meines kleinen Tests teilhaben lassen.

Hier kommt nun der Bericht zu meinen Erfahrungen zu wpSEO und ob es sich gelohnt hat.

WordPress SEO

WordPress SEO hat den entscheidenden Vorteil für sich auf der Hand. Es ist absolut kostenlos. Ich bin mit dem Plug-In sehr gut klar gekommen und vor allem die Funktion zum anzeigen wie oft das Haupt-Keyword im Artikel vorkommt, hat mir echt gut gefallen.

Ein Nachteil war aber auch, dass das Plug-In immer erst aktiv geworden ist, wenn man auch etwas eingetragen hat. Der ein oder andere wird nun sagen das sich der Aufwand ja in Grenzen hält, aber bei ca. 80 Artikel die ich im Monat schreibe, sollte man schon dran denken, dass es einfach Aufwand ist.

Wie im letzten Artikel schon beschrieben, schreib WordPress-SEO den title-Tag und die Description in den HTML-Code und sorgt damit dafür das der Artikel besser gefunden und natürlich auch besser gerankt wird.

wpSEO

wpSEOIch fange hier mal mit dem Nachteil an. wpSEO * ist kostenpflichtig. In der kleinsten Version für einen Blog kostet es 19,90 €. Das aber dafür einmalig und man bekommt immer die neuesten Updates für das Plug-In.

wpSEO macht aber wesentlich mehr, als WordPress SEO.

Neben dem Description-Tag, setzt wpSEO auch den Keyword-Tag, Robots-Tag, Link-Tag und vieles mehr. Der große Vorteil an wpSEO ist, dass es dies zum einen automatisch tut und zum anderen, dass so ziemlich alles anpassbar ist.

Zum Beispiel kann man angeben, wie viele Keywords im Keyword-Tag gesetzt werden soll oder wie der Title-Tag für einen Artikel aussehen soll. Dabei gibt es dann noch unterschiede. Soll zum Beispiel der title-Tag zwar bei aktuellen Artikel auf der Startseite anders aussehen, als in Archivseiten, dann kann man dieses über die Optionen von wpSEO steuern.

Die Flexibilität mag den einen oder anderen Abschrecken, aber meist kann man mit den Standardeinstellungen anfangen und später die Optionen ändern.

Ich habe zum Beispiel letztens bei einer Google-Suche Blogs gefunden bei denen der Titel mit dem Blognamen drin stand. Bei mir war das nicht der Fall. Nun, dachte ich mir, ich hab ja das wpSEO. Ich habe darauf hin in die Optionen geschaut und sah gleich, dass man das individuell anpassen kann. Ging innerhalb von Sekunden.

Diese kleinen Änderungen bringen damit schon eine ganze Menge bei der Suchmaschinenoptimierung.

Und der Gewinner ist…

wpSEO *. Nachdem ich nun die 10 Tage Zeit hatte das Plug-In auszuprobieren, habe ich mich entschieden hier zu investieren. Da ich im Moment 3 Projekte führe, musste ich gleich auf die nächste höhere Lizenz gehen und 49 € für das Plug-In ausgeben.

Dafür kann ich aber nun auch alle drei Blogs mit gleichen Einstellungen versehen. Wenn ich also in einem Blog eine neue Option einstelle und sehe, dass es funktioniert, übernehme ich diese Option einfach in meine anderen Blogs.

Ich bin zufrieden mit wpSEO und werde es soweit behalten und mit den 49,99 € kann ich beliebig viele Projekte aufmachen ohne es mir noch einmal zu kaufen. Nur wenn ich für einen Kunden ein kommerzielles Projekt starte muss ich auf die nächst höhere Version updaten, aber selbst dort kostet das Plug-In nur 99,99 €. Das sollte im Budget des Kunden schon drin sein.

Ich werde noch mit dem wpSEO rumspielen und einiges ausprobieren. Sollte ich neue Erfahrung mit dem Plug-In sammeln oder gibt es etwas neues über das Plug-In zu berichten, dann werde ich es Euch wissen lassen.


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